BMW investiert für die Produktion des i-Next rund 400 Millionen Euro in das Dingolfinger Fahrzeugwerk. Damit bereitet das Unternehmen seinen größten europäischen Produktionsstandort auf die Fertigung rein batterieelektrischer und hochautomatisiert fahrender Autos vor. Mit dem Anlauf des BMW i-Next im Jahr 2021 wird das Werk in der Lage sein, vollelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und Modelle mit Verbrennungsmotor im jeweils nachgefragten Mix auf einem Band zu produzieren. So wird das neue Modell flexibel auf einem Band im Mix mit Modellen der BMW 5er-, 7er- und 8er-Reihe in einer der beiden Dingolfinger Montagehallen gefertigt werden. Jedoch verteilen sich bei e-Modellen und hochautomatisierten Fahrzeugen einige Arbeitsinhalte anders über den Fertigungsprozess als bei konventionellen Fahrzeugen. Der Karosseriebau für das neue Elektromodell wird schon seit einigen Monaten neu aufgebaut. Auch für die komplexe Bodengruppe der Karosserie entstehen derzeit neue Fertigungslinien. Schon heute beträgt der Anteil von Plug-in-Hybriden, also elektrifizierten Fahrzeugen, an der Dingolfinger Produktion knapp zehn Prozent. Mit dem BMW i-Next kommt das erste rein batterieelektrische Fahrzeug dazu. ampnet/jri