Homeoffice – so gehts

von Redaktion

Worauf Mitarbeiter achten sollten

Wer von Zuhause aus arbeitet, braucht Selbstdisziplin und Motivation. Gar nicht so einfach, wenn man dazu neigt, noch schnell die Spülmaschine auszuräumen oder die Wäsche aufzuhängen, anstatt sich an den Schreibtisch zu setzen. Andere hingegen arbeiten wesentlich länger als vorgesehen. Mit ein paar Regeln lassen sich solche Fallstricke umgehen.

Berufliches und Privates trennen

So sollte man vorab Arbeitszeiten und Pausen festlegen, und den Rechner dann auch tatsächlich runterfahren. Wer nach dem Motto „Ich muss nur noch kurz die Mails checken“ immer wieder einen Blick auf den Rechner wirft, kann nicht abschalten. Auch muss niemand rund um die Uhr erreichbar sein, es sei denn, man befindet sich in Rufbereitschaft. Generell sollte man im Homeoffice anstehende Aufgaben gut strukturieren und einteilen können. Ein weiterer Punkt: die eigene Arbeit sichtbar machen. Wer nicht im Büro oder in der Firma vor Ort ist, sollte anderen mitteilen, an welchen Projekten er arbeitet, was ansteht und vor allem Informationen teilen, die für andere interessant sein könnten. Das kann eventuell mit einem höheren Dokumentationsaufwand verbunden sein. Ansonsten kann es passieren, dass man frei nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“ allein vor sich hinwerkelt und Kollegen und Vorgesetzte einen nicht im Fokus haben. Zwar „menschelt“ es im heimischen Büro nicht so wie im gemeinsamen Büro und es gibt weniger Störungen, aber der Austausch mit den Kollegen sollte nicht leiden. Gut sind zudem feste vereinbarte Anwesenheitszeiten im Büro, um die sozialen Kontakte zu den Kollegen zu pflegen.

Technische Ausstattung

Wichtig ist auch die Hardware: Wer im Homeoffice arbeiten möchte, sollte vorab klären, wer das Homeoffice einrichtet beziehungsweise ob der Arbeitgeber Kosten für technische Anschaffungen übernehmen oder Equipment zur Verfügung stellt.

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