Der Stadtrat in Rosenheim hat sich nach einem Antrag von FDP Stadträtin Maria Knott-Klausner auf einen Kompromiss geeinigt: Böllerei ist für ein Jahr auf Probe auf dem Max-Josefs-Platz verboten.
In Wasserburg hingegen gilt ein strenges Verbot in der Altstadt schon seit Jahren. Für einen freiwilligen Verzicht werben alle Gemeinden im Berchtesgadener Land, Inzell, Schleching und Kirchanschöring. In zahlreichen weiteren Städten bundesweit wurden Petitionen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe online gestartet. Mehr unter www.feuerwerk-change.org.
Dass man nicht wieder auf Töpfe und Rasseln zurückgreifen muss, zeigt die Stadt Landshut. Dort hatte letztes Jahr der Lichtkünstler Andreas Jürgens ein 15- minütiges „Feuerwerk aus Licht“, – eine Lasershow – vor dem Rathaus inszeniert. Wer eine ganze Stadt erstrahlen sehen möchte, der kommt am 12. September nach Wasserburg. Bei „Wasserburg leuchtet“ wird die historische Altstadt mit bunten Lichtinstallationen in Szene gesetzt.
Jedes Jahr aufs Neue werden Unsummen in Feuerwerksraketen, Knallfrösche und Co. investiert. Bei der Aktion „Brot statt Böller“ unter www.brot-fuer-die-welt.de/gemeinden/brot-statt-boeller/ kann man einen Teil des Geldes spenden, das man durch den Verzicht auf ein Feuerwerk gespart hat.