Kleine Helfer für die kalte Jahreszeit

von Redaktion

Trotz aller Technik in den neuen Automobilen braucht es in der kalten Jahreszeit einige kleine Helfer, um erfolgreich über die Runden zu kommen. Dies gilt besonders für Laternenparker und ihren morgendlichen Einsatz gegen Frost und Schnee.

Wer mit einem zugeschneiten Auto unterwegs ist, sieht nicht nur schlecht, sondern irritiert die nachfolgenden Autofahrer mit dem herunterfallenden Schnee. Zudem kann die Fahrt im „Schneemobil“ ein Bußgeld von mindestens 25 Euro kosten.

Mit Besen und Kehrschaufel lässt sich das Auto schnell und einfach säubern. So sind die Lüftungsöffnungen frei, Heizung und Klimaanlage arbeiten effektiver.

Um das Eis auf den Scheiben zu entfernen, sind Enteisersprays erste Wahl. Sie sind sanft zum Glas und einfach im Gebrauch. Sprühen, circa 20 Sekunden einwirken lassen und die angetaute Eisschicht abwischen, zum Beispiel mit der Hartgummilippe am Eiskratzer.

Da die Scheibe meist in verschmutztem Zustand mit Eis überzogen wird, verursacht Eiskratzen oft mikrofeine Beschädigungen des Glases, weil die Schmutzkörper wie Schleifpapier wirken. Das führt auf Dauer zu steigender Blendgefahr im Gegenverkehr.

Abdeckfolie

für Scheiben

Eine gute Alternative zu Sprays und Kratzen ist es, die Frontscheibe abends mit einer Frostschutzmatte abzudecken. Diese Matten gibt es im Zubehörhandel der Kfz-Betriebe zu kaufen. Expertentipp: Scheibenwischer abklappen, Zündung einschalten und im oberen Totpunkt der Wischer Zündung ausschalten. Dann die nun senkrecht stehenden Wischerarme auf die Frostschutzmatte klappen – so liegt die Folie gut und windfest an. Ideal sind auch Folien mit Magneten an beiden Längskanten, die eine Fixierung an der Motorhaube und dem Autodach ermöglichen. Keine Alternative bilden Zeitungspapier oder Pappe. Sie nehmen Wasser auf und gefrieren dann an der Scheibe fest.

Zum Thema Fahren mit beschlagenen Scheiben gilt die gleiche Regel wie bei vereisten Scheiben: Wer nur mit Guckloch losfährt, gefährdet sich und andere. Er riskiert zudem ein Bußgeld. Auch eine voll aufgedrehte Lüftung oder Klimaanlage kann nicht so schnell arbeiten, dass die Scheiben sofort frei sind.

Antibeschlagtücher, Scheibenschwämme oder Mikrofasertücher leisten auf den ersten Kilometern unentbehrliche Hilfe, wenn Feuchtigkeit auf kalte Scheiben trifft und diese immer wieder beschlagen.

Türschlossspray

Dieser kleine Helfer öffnet bei Autos ohne Fernbedienung im Notfall die Türen. Am besten das Spray immer in der Manteltasche deponieren. Um angefrorene Türgummis zu verhindern, bietet der Kfz-Zubehörhandel geeignete Mittel aus Talkum, Glycerin, Hirschtalg, Vaseline oder Silikon zum Imprägnieren der Türgummis an. So hat der Frost keine Chance.

Die Scheibenwischer sind im Winter im Dauereinsatz. Daher gehört auf längeren Fahrten ein Ersatzkanister mit Scheibenfrostschutz ins Auto, am besten als Fertiglösung. Der Mix aus Reiniger und Frostschutz sollte mindestens minus 25 Grad Celsius aushalten.

Schwache Batterien führen jährlich die Pannenstatistik an. Deshalb gehört gerade im Winter ein Starthilfekabel in jedes Auto.

Schneeketten sind auf verschneiten Bergstraßen oft unverzichtbar. Auf einigen Strecken sind sie sogar per Verkehrsschild vorgeschrieben. Es genügt, die Antriebsräder damit auszustatten. Wer zuhause das Anlegen geübt hat, spart sich Zeit und Nerven.

Artikel 6 von 8