Sie sind die absoluten Superstars. Sie toppen Müsli und Haferbrei auf Instagram, glänzen in hippen Ernährungs-Zeitschriften und finden sich immer öfter auf den Einkaufslisten besonders gesundheitsbewusster Verbraucher. Die Werbung verspricht: „Iss, und du wirst schön und gesund, einfach super!“ Doch dieses „Superfood“, egal ob Powerbeeren, wie Açai, Acerola, Goji und Co. oder Chia-Samen sind meist gar nicht so super – am allerwenigsten für die Umwelt.
Sie stammen aus weit entfernten Anbaugebieten in Australien, Afrika, Südamerika oder Asien und haben dementsprechend einen weiten Weg hinter sich, bevor sie in der Müsli-Schüssel landen.
Die Alternativen wachsen vor der Haustür: Heidelbeeren oder schwarze Johannisbeeren sind mindestens so reich an wertvollen Inhaltsstoffen, wie die exotischen Früchtchen und auch noch wesentlich preiswerter. Genauso wie Leinsamen, die Chia-Samen im Frühstück spielend ersetzen können.