Der Juke wächst über sich hinaus

von Redaktion

Ein Motor, mehr Platz und mehr Assistenzsysteme

Es gibt Fahrzeuge, die polarisieren mit ihrem Design. Ein gutes Beispiel dafür ist der Nissan Juke. Schon als er 2010 das erste Mal vom Band lief, teilte er die Autofahrergemeinde in Pro und Kontra. Jetzt ist er größer geworden, um 7,5 Zentimeter in der Länge gewachsen. Dabei hat Nissan es nicht versäumt, die Höhe und Breite ebenfalls etwas großzügiger zu bemessen. Nutznießer sind überwiegend die Passagiere auf den Fondsitzen. Während die vordere Reihe schon immer großzügig genug bemessen war, haben die Mitfahrer deutlich an Bein-, Schulter- und Kopffreiheit hinzugewonnen. Der Juke ist ein SUV im B-Segment: Er bietet die hohe Sitzposition eines SUV und ist trotz seiner Geräumigkeit kompakt, wobei der Gepäckraum von ehemals 354 auf 422 Liter Fassungsvermögen gewachsen ist.

Umweltgerechtere Motorisierung

Um auch umweltgerecht unterwegs zu sein, hat Nissan dem Juke einige Motorisierungen entzogen und bietet ihn jetzt lediglich mit dem 3-Zylinder-Ottomotor an. Dabei genehmigt sich der Juke laut Nissan im kombinierten Drittelmix zwischen 4,8 und 5,1 Liter Superbenzin, der Abgasausstoß liegt laut Hersteller zwischen 110 bis 118 Gramm CO2 pro Kilometer.

Mehr Assistenzsysteme

Nicht nur der ökologische Fingerabdruck des Juke ist verträglicher geworden, er hat auch zahlreiche Assistenzsysteme unter die Haube bekommen, die das Fahren deutlich erleichtern. Die Spanne reicht von den drei Fahrmodi über den Spurassistenten bis hin zum Pro-Piloten, der den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug bei Tempoeingabe automatisch hält und im Stau selbstständig anfährt, wenn er es denn soll. Für Bequemlichkeit und Effizienz hat Nissan überdies ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe im Angebot. Kurt Sohnemann

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