Achtsam sein und dem Rücken etwas Gutes tun – unter diesem Motto werden am Tag der Rückengesundheit am Sonntag, 15. März, bundesweit viele unterschiedliche Aktionen und Workshops angeboten. Wer sich bewusst auf den Moment konzentriert, lernt die Signale seines Körpers besser wahrzunehmen – und kann einem schmerzenden Rücken rechtzeitig vorbeugen.
Bereits zum 19. Mal findet der Aktionstag als gemeinsame Initiative der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. und des Bundesverbandes deutscher Rückenschulen (BdR) e.V. statt, um die Prävention der Volkskrankheit ins öffentliche Gedächtnis zu rufen.
Den eigenen Körper deutlich wahrnehmen
Der Tag der Rückengesundheit stellt den Begriff der Achtsamkeit in den Fokus. Wer achtsam ist, fokussiert sich auf das Jetzt und nimmt den eigenen Körper, den Geist und die direkte Umgebung deutlicher wahr. Zahlreiche Studien haben erwiesen, dass Achtsamkeitstraining bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen helfen kann, da es Stress reduziert und die Zufriedenheit und Resilienz stärkt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Das größere Bewusstsein für die eigene Gesundheit hilft Schmerzpatienten, ihre Beschwerden zu lindern. Dazu zählen auch Rückenschmerzen. Eine falsche Körperhaltung und wenig Bewegung belasten Nacken, Schultern und Rücken.
Übungen im Alltag integrieren
Wer hingegen achtsam ist, kann seine Bewegungsmuster genau studieren und aktiv verändern. So wird dem Rücken nachhaltig Gutes getan.
In speziellen Kursen werden gemeinsam Übungen zur bewussten Konzentration auf den Augenblick durchgeführt. Aber auch in den Alltag lässt sich achtsames Verhalten einfach integrieren. Ob beim Zähneputzen, spazieren oder der Hausarbeit – hier kann man sich bewusst einen Moment nehmen und das eigene Befinden reflektieren. Dabei helfen folgende Tipps:
• Tief ein- und ausatmen: Wer sich auf die eigene Atmung fokussiert und mehrmals ruhig ein- und wieder ausatmet, kann leichter klare Gedanken fassen und sich auf sich selbst besinnen.
• Auf die Körperhaltung achten: Wie man steht, sitzt und liegt hat Einfluss auf das Befinden. Deshalb bietet es sich an, einmal bewusst darauf zu achten, wie sich der Körper bei verschiedenen Haltungswechseln anfühlt.
• Auf eine rückengerechte Umgebung achten: Ob zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs – mit den passenden Möbeln und Gebrauchsgegenständen kann man seine Rückengesundheit einfach unterstützen.
• Zusatztipp: Achtsam leben und auf sich selbst zu achten ist ein Prozess. Nicht verzagen, wenn es nicht auf Knopfdruck klappt!