Mehr als jeder vierte Auszubildende bricht laut Bundesinstitut für Berufsbildung seine Lehre vorzeitig ab. Für Unternehmen wie auch Azubis ist das enttäuschend. Doch was können Betriebe tun, damit die jungen Menschen am Ball bleiben?
„Ausbilder müssen ihre Erwartungshaltung klar formulieren. Damit wissen die Azubis immer, was als Nächstes auf sie zukommt“, meint Sascha Kohnke, der für die Ausbildung bei der Amrest Coffee Deutschland zuständig ist, zu dem etwa Starbucks Deutschland gehört. Als Trainings- und Ausbildungsspezialist betreut er aktuell zwölf Azubis in der Systemgastronomie. Wichtig sei, dass den jungen Menschen früh Verantwortung übertragen werde und sie ihre Ideen im Rahmen vorgegebener Standards umsetzen könnten. „Das Motto lautet ‚Alles ist möglich‘. Außerdem haben wir eine sehr offene Fehlerkultur und die Einstellung, dass man aus Fehlern lernt“, erklärt Kohnke.
Abwechslung
motiviert
Am wichtigsten ist seiner Meinung nach ein regelmäßiger Austausch, damit erst gar kein Unmut entstehen könne. Auch Abwechslung in der Ausbildung sowie Benefits sind ein wesentlicher Motivationsfaktor, ist Kohnke überzeugt.
Als Benefits erhalten seine Azubis zum Beispiel unter anderem ein Jobticket sowie ein Tablet zum Erstellen von Hausaufgaben und Berichten. djd