Je nachdem, in welchem Bundesland man lebt, herrschen zurzeit mehr oder weniger restriktive Auflagen, wenn man die eigenen vier Wände verlassen möchte. Wie steht es um all diejenigen, die nicht mehr raus dürfen? Oder gar in Quarantäne sind? Wie kompensiert man den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern in einer kleinen Wohnung ohne Garten? Und wie steht es eigentlich um den Kopf? Denn auch der Geist will trainiert sein. Experten der ARAG geben Tipps, wie man sich auch in Corona-Zeiten fit halten kann.
Wer die eigenen vier Wände nicht mehr verlassen darf und auch keinen Garten hat, sollte versuchen, so oft wie möglich am offenen Fenster zu trainieren. Die Experten raten Angestellten im Homeoffice dazu, etwa einmal die Stunde ein fünfminütiges Work-out zu machen. Das können beispielsweise Dehnungsübungen, Kniebeugen oder Liegestütze sein. Auch Walken oder Hüpfen auf der Stelle ist möglich.
Wer sich auch weiterhin draußen aufhalten darf, sollte diesen Vorteil nutzen und joggen, spazieren gehen, radeln oder walken.
Digitale Sport-
angebote nutzen
Viele Sportstudios stellen ihren Mitgliedern online Trainingsprogramme und Tutorials für das heimische Wohnzimmer zur Verfügung. Auch der Landessportbund Berlin ist kreativ geworden. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern hat er das Video-Sportprogramm „move at home“ gestartet und präsentiert täglich zwei Work-out-Runden per Livestream für zu Hause.
Laut Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sollte sich auch ein Kind mindestens eine Stunde pro Tag bewegen. Daher raten die ARAG-Experten
Eltern zu einem Blick auf die Seiten von Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Hier gibt es Tipps für
Bewegungsspiele mit hohem Spaßfaktor: www.in-form.de.
Wenn es dem Körper gut gehen soll, muss es auch dem Geist gut gehen. Es gibt bestimmt Bücher, die aus Zeitmangel nie gelesen wurden, Stoffmuster, die nie ausprobiert wurden oder Briefe, für die man nie genügend Muße gefunden hat, sie zu schreiben. Statt WhatsApp mal wieder ein Telefonat führen oder statt schnell unter die Dusche zu hüpfen, wenn möglich ein Bad nehmen. Es gibt viele Dinge, die der Seele guttun.
Bewegung – auch
für den Kopf
Schon weit vor den Osterferien wurden Schulen und Kitas geschlossen, um eine Ausbreitung des Covid-19 zu entschleunigen. Da kann schon mal Langeweile aufkommen. Damit die Kids jetzt nicht nur noch vor Smartphone, Tablet und Co. sitzen, gibt es eine Menge Dinge, die viel spannender sein können.
Zum Beispiel Knetseife basteln für mehr Spaß beim Händewaschen. Oder mit einer Kordel einen Papagei fliegen lassen. Diese und noch mehr Ideen hat UNICEF auf ihren Internetseiten zusammengetragen.
Und wer auf die Mattscheibe nicht verzichten mag: Unter dem Motto „Schule geschlossen? Lernen geht trotzdem“, bieten die öffentlich-rechtlichen Sender Lernfernsehen für Kinder vom Kita-Alter bis zur Oberstufe, zu finden als
Online-Videos in der ARD- Mediathek.