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von Redaktion

Sechs Tipps zum Verputzen von Innenwänden

Es muss nicht immer eine klassische Tapete sein. Putz schafft mit seiner dreidimensionalen Struktur ein besonderes Ambiente und ist dazu noch einfach und schnell zu verarbeiten. Hier lesen Interessierte, wie sie Wände innen mühelos verputzen können.

1. Für den richtigen Untergrund sorgen: Wandputze lassen sich vielseitig verwenden – auf alten Tapeten, die nicht mehr gefallen, ebenso wie auf einer neuen Trockenbauwand. Wichtig ist es in jedem Fall, dass der Untergrund vorbereitet wird, damit der neue Putz gut und schnell haften kann. Selbst das Abkratzen alter Tapeten kann man sich sparen, stattdessen wird im ersten Arbeitsschritt eine Grundierung aufgetragen. Dasselbe gilt für Trockenbauwände: Sperrgrund, der gleichmäßig mit der Farbrolle aufgetragen wird, sorgt für ein einfaches Verputzten – und verhindert Verfärbungen aus dem Untergrund.

2. Putz vorbereiten und Wunschfarbe auswählen: Nach circa sechs Stunden ist die Grundierung getrocknet. Nun das Putzmaterial gründlich durchmischen. Farbige Wände gewünscht? Bei Easyputz von Knauf etwa ist es möglich, den mineralischen, weißen Putz mit Compact Colors nach Wunsch abzutönen. Durch die Dosierung der speziellen Farbpigmente lässt sich die Intensität der Farbe bestimmen. Nach dem Einfärben den Putz in einen sauberen Eimer umfüllen und erneut gut aufrühren. So stellt der Renovierer eine homogene und gleichmäßige Farbe sicher.

3. Wände innen verputzen: Das Auftragen des Putzes ist ebenso unkompliziert wie das Streichen einer Wand. Mit der Rolle wird das Material gleichmäßig kreuz und quer verteilt. Die Walze vorher anfeuchten und einmal durchkämmen – so geraten keine Fusseln in den Putz.

4. Den Materialbedarf berechnen: Für eine einheitliche Struktur ist es wichtig, genügend Material aufzurollen. So reicht ein Zehn-Kilogramm-Eimer mit 1 Millimeter Körnung für etwa zehn Quadratmeter. In der feineren Körnung von 0,5 Millimetern kommt man mit derselben Menge 15 Quadratmeter weit.

5. Für mehr Struktur im Leben: Verputzte Wände verleihen jedem Raum einen individuellen Charakter. Diese Wirkung kann noch verstärken, wer frisch verputzten Wänden oder Raumdecken das finale Finish gibt. Wer sich eine sehr feine Optik wünscht, überrollt die Fläche gleichmäßig mit einer speziellen Finishwalze. Für kreative Strukturen und Wischeffekte gibt es spezielle Finishpinsel. Das gesamte Material – von der Grundierung über den Wandputz bis zum Zubehör – gibt es im örtlichen Fachhandel und in Baumärkten. Wichtig zu wissen: Um die neue Putzoberfläche individuell zu gestalten, bleiben nach dem Auftragen etwa zehn bis 20 Minuten. Danach ist die Fläche getrocknet. Deshalb am besten Wand für Wand vorgehen.

6. Verputzte Wände wieder auffrischen: Putzwände sind pflegeleicht und unterstützen ein gesundes Raumklima. Und was ist, wenn nach einigen Jahren der Anstrich erneuert werden soll? Dann gibt es spezielle Renovierfarben, die einfach auf den vorhandenen Putzuntergrund aufgetragen werden. Die Struktur und die atmungsaktive Eigenschaft der Putzwände bleiben dabei erhalten. djd

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