Platz für das Arbeiten zu Hause

von Redaktion

Die Corona-Krise bringt Zeit zum Ausmisten und Umdenken

Das Arbeiten im Homeoffice erfordert, ein Zimmer oder wenigstens eine ruhige Ecke freizuräumen. „Familien, Singles und Paare stellen ihre Wohnungen derzeit auf den Prüfstand. Sie fragen sich: Was kann raus? Was soll rein? Wie lässt sich das Wohnen und Arbeiten in den eigenen vier Wänden schöner, komfortabler, besser gestalten?“, so Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM).

„Das Homeoffice wird sich weiter durchsetzen. Statt behelfsmäßiger Lösungen werden dann allerdings professionell oder zumindest semi-professionell eingerichtete Heimarbeitsplätze gefragt sein“. Doch nicht jeder hat ein Arbeitszimmer zu Hause, das er oder sie diesem einen Zweck dienend einrichten kann. In den meisten Haushalten soll der Arbeitsplatz nicht zu viel Raum einnehmen und trotzdem eine konzentrationsfördernde Atmosphäre schaffen. Aber wie gelingt das?

„Die Möbelindustrie wartet bereits mit Schreibtischen und Sekretären auf, die sowohl funktional als auch wohnlich sind. Sie lassen sich optisch ansprechend im Wohn- oder Gästezimmer integrieren und teilweise sogar im Flur oder auf einem Treppenabsatz gut unterbringen“, sagt Jan Kurth.

Schreibtisch geschickt
integrieren

Wer mehr Platz hat, als ein schicker Klappsekretär an der Wand benötigt, der ist mit einem Schreibtisch in L-Form samt Stauraum gut beraten. Der lässt sich auch als raumtrennendes Element in einem minimalistisch gestalteten Wohnzimmer platzieren. Wichtig bei der Standortwahl für den Schreibtisch ist, dass andere Bewohner des Haushalts nicht die gewünschte und in der Regel auch notwendige Ruhe für das konzentrierte Arbeiten stören. Zunehmend in Mode, nicht nur im Büro, sondern auch für das Homeoffice, kommen Schreibtische, deren Höhe ganz bequem auf Knopfdruck oder per App verstellt werden kann. Sie sind besonders rückenfreundlich, da sie die Sitzzeiten auf Wunsch deutlich verkürzen. Wer länger sitzt, sollte dies auf einem ergonomischen Stuhl tun, der vor dem Kauf ausgiebig erprobt wurde. Nicht zu vernachlässigen ist ausreichende Beleuchtung des Heimarbeitsplatzes, idealerweise mit Tageslicht, zumindest mit einer Schreibtischlampe. „Viele Homeoffice-Neulinge lernen zurzeit, was sie für das produktive Arbeiten von zu Hause benötigen und können daraus passende Schlüsse ziehen. Für jeden Bedarf gibt es eine Lösung“, schließt Kurth. VDM/FT

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