Seat Arona TGI setzt auf Erdgas

von Redaktion

Das kleinste SUV-Modell von Seat schont Umwelt und Geldbeutel

Bei Normverbrauch, der bei 3,9 Kilogramm Ergas liegt, kommt der Arona mit seinem auf drei Tanks verteilten Vorrat von 13,8 Kilogramm Erdgas knapp 350 Kilometer weit. Ängste wie bei einem Elektroauto muss der Chauffeur hier jedoch nicht haben. Ist das CNG aufgebraucht, schaltet der Motor automatisch auf Benzinbetrieb um, neun Liter sind dafür an Bord. Das reicht sicher aus, um bis zu einer der insgesamt 800 Erdgastankstellen in Deutschland zu kommen. Getankt wird ähnlich wie an einer Benzinsäule, direkt neben dem Einfüllstutzen findet sich das Gasventil. Der Gasschlauch wird angekoppelt, ein Startknopf gedrückt, dann strömt das CNG mit fast 200 bar Druck in die Tanks. Das Volumen der Gastanks reduzieren das Kofferraumvolumen, einen variablen Kofferraumboden gibt es hier ebenso wenig wie ein Reserverad. Vorbildlich ist das Sicherheitskonzept der Ausstattung. Kollisionswarnung und Notbremssystem zählen zum Serienstandard, auch die Regen- und Lichtsensoren, der Tempomat sowie das schlüssellose Zugangs- und Startsystem kosten nicht extra. Dafür fallen für die Einparkhilfen, den Parklenkassistenten und die Rückfahrkamera Kosten an.

Günstig im Unterhalt

Der Arona TGI ist eine Alternative zu reinen Benzinmodellen. Er ist deutlich günstiger im Unterhalt, glänzt mit Minimal-Besteuerung und dürfte bei der mehr als wahrscheinlichen Verlängerung des Erdgas-Bonus über das Jahr 2026 hinaus auch mit geringem Wertverlust in die Zukunft fahren.

Dass die aktuell niedrigen Preise für die flüssigen Treibstoffe an den Zapfsäulen nicht von Dauer sein werden, wenn die Corona-Lockerungen fortschreiten und Millionen von Deutschen endlich wieder zur Arbeit oder in den Urlaub fahren können, ist wohl anzunehmen. ampnet/mk

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