Emissionsfrei durch die Großstadt

von Redaktion

Seit 1973 ist der VW Passat auf dem Markt und fand bislang über 30 Millionen Kunden weltweit. Die aktuelle achte Generation wird seit 2014 verkauft, wobei auch schon ein Passat GTE, ein Plug-in-Hybrid, angeboten wurde. Volkswagen gab damals seine elektrische Reichweite mit 50 Kilometern an – in der Realität waren es eher 40 Kilometer.

Jetzt hat Volkswagen dem Passat GTE ein Facelift verpasst. Wichtigste Verbesserung: Der Plug-in-Hybrid kann nach dem neuen WLTP-Zyklus als Variant bis zu 54 Kilometer und als Limousine 56 Kilometer weit rein elektrisch fahren. Die Reichweite des Vorgängers wurde nach dem alten NEFZ-Zyklus gemessen. Nach dieser Messmethode kommt der Neue auf 70 Kilometer.

Batterie vergrößert

Um diese Verbesserung zu erreichen, wurde der Energiegehalt der Batterie um 31 Prozent auf 13 kWh vergrößert. Reicht die Batterieladung nicht, kommt der TSI-Motor des Passat GTE zum Einsatz. Laden kann man die Akkus in rund vier Stunden an der Haushaltssteckdose oder in 2,5 Stunden an einer Wallbox. Aber auch während der Fahrt ist das Laden möglich. Dazu aktiviert der Fahrer über das Infotainmentsystem den Hybrid-Modus zum automatischen Wechsel zwischen dem Elektromotor und dem TSI-Motor.

Der Passat GTE ist ein E-Auto für den emissionsfreien Stadtverkehr und ein Reisefahrzeug gleichermaßen. Das Platzangebot im Innenraum entspricht dem eines konventionell angetriebenen Passat; lediglich das Gepäckraum-Volumen fällt wegen der Akkus etwas kleiner aus. Mit all seinen Vorteilen gegenüber einem Passat mit nur einem Antrieb kostet der GTE für unterschiedliche Ansprüche rund 6000 Euro Aufpreis. Eva-Maria Becker

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