Der ADAC hat fünf Elektroroller für die Führerscheinklasse A1 getestet. Geprüft wurden die Modelle auf Alltagstauglichkeit, Ergonomie, Antrieb und Fahreigenschaften. Alle Testkandidaten bestanden die Prüfung, aber keiner konnte den ADAC mit einem „sehr gut“ überzeugen. Zwei der getesteten Roller schnitten befriedigend ab, drei lieferten gute Ergebnisse. Sieger ist das neueste Modell im Test: Der Silence S01 (Note 2,2). Das spanische Modell überzeugte vor allem durch seine durchdachte Konzeption: Der große Akku, der für eine Reichweite von 90 Kilometern sorgt, kann einfach ausgebaut und transportiert werden. Nach dem Herausnehmen wird der Akku zum Trolley und lässt sich bequem zum Laden in Haus oder Wohnung ziehen. Der beste Bremsweg und gute Ergebnisse bei Beschleunigung und Reichweite sowie Stauraum unter der Sitzbank für zwei Helme sorgen für weitere gute Noten. Auf einem gemeinsamen zweiten Rang mit der Note 2,5 folgen die Schwalbe von Govecs und die Vespa Elettrica von Piaggio. Beide sind preislich ähnlich wie der Testsieger. Damit sind auch die drei teuersten Modelle im Test auf den drei vorderen Rängen zu finden.
Die Vespa enttäuscht die Tester durch eine mäßige Höchstgeschwindigkeit und träge Beschleunigung, konnte aber mit ihren Fahreigenschaften und tollem Komfort punkten. Die Schwalbe von Govecs bietet die besten Fahrleistungen, ein ausgewogenes Fahrwerk. Negativ fiel der hohe Stromverbrauch ins Gewicht, der Akku reichte nur für 67 Kilometer. Der in Deutschland meistverkaufte E-Roller, der Niu NQi GT sicherte sich nur den vierten Platz. Letzter im Test, mit deutlichem Abstand, ist der Trinity Uranus R. ampnet/jri