Urlaub für kleine Bergfexen

von Redaktion

Von der Donau in die Berge des Bayerischen Waldes

Von der Donau bei Straubing geht es in nördlicher Richtung nur noch bergauf. Hinauf nach St. Englmar. Ein Ziel für Familien, die was erleben wollen. Einchecken in eine kuschelige Ferienwohnung oder ein Familienhotel und der Urlaubsspaß kann beginnen.

Am besten lässt sich der Bayerische Wald vom Waldwipfelweg aus erkunden. 30 Meter über dem Waldboden geht man zwischen den Baumwipfeln, in das Haus am Kopf, in die Höhle der optischen Täuschung oder ab Sommer in den neuen Turm.

Lamas, Alpakas Schwarznasenschafe, Kängurus, alles da! „Bahn frei“ heißt es beim Sommerrodeln gleich nebenan. Bergfexkinder haben viel Spaß beim Erklimmen des Hadriwa, einem Berg in der Nähe, Kraxeleinlage inklusive.

Im Kurpark von St. Englmar heißt es Badehose an und rein in den Naturbadesee, Bauernhofeis zum Schlecken gibt’s nebenan im Kiosk.

Experimente werden später gemacht: im Xperium, dem Museum zum Experimentieren.

Gipfelglück auf 1456 Metern Höhe: Das empfindet man bei der 360-Grad-Rundumsicht auf dem höchsten Berg des Bayerischen Waldes, dem Arber. Er ist Teil einer eindrucksvollen Landschaft, die vor 10000 Jahren von mächtigen Gletschern geformt wurde. Noch heute gibt es im Bayerischen Wald Eiszeitseen wie den Großen und Kleinen Arbersee. Sie liegen eingebettet zwischen bewaldeten Hängen, stellenweise umgeben von dichtem Urwald mit eiszeitlichen Pflanzen und seltenen Tieren.

Unbedingt sehenswert sind die schwimmenden Inseln und die Arberseewand, eine 400 Meter hohe bewachsene Steilwand. Auf dem großen Arbersee kann man eine Runde mit dem Tretboot drehen – ein herrliches Vergnügen.

Mit der Seilbahn fährt man bequem zum Arbergipfel. Auf dem Plateau sind drei Punkte ein Muss: Das Gipfelkreuz, der Titanic-Felsenplatz und der Aussichtspunkt auf den kleinen Arbersee.

Außerdem sind da noch die Kapelle, der Richard-Wagner-Felsen und das Berghaus. Das Gestein des Berges ist 640 Millionen Jahre alt, was für ein Berg!

Ältester Nationalpark Deutschlands

Luchse schleichen auf Samtpfoten durch den wilden Wald. Gut, man begegnet ihnen in freier Wildbahn wohl kaum, aber als Besucher des Nationalparks Bayerischer Wald kann man sie im großzügigen Tierfreigelände ausmachen. Neben Elch, Bär und Wolf.

Das ist für Familien ideal: Wildschwein und Otter in naturnahen Gehegen fast hautnah erleben oder auf dem einzigartigen Baumwipfelpfad selbst über Tannenzapfen hinauswachsen.

Der älteste Nationalpark Deutschlands und sein tschechischer Nachbar Šumava bieten gemeinsam neben ihren Besucherzentren weite Ausblicke von Waldwoge zu Waldwoge und unberührte Wildnis pur.

Am Grenzkamm von Lusen bis Falkenstein liegen Urwälder zum Staunen, Dynamik zum Begreifen sowie Ein- und Ausblicke aufgefädelt auf hunderten Kilometern Wanderwegen oder Radwegen. Für Ruhe, für Erlebnis, für neue Erdung ideal. Diese Waldwildnis gibt es nur hier.

Der Nationalpark feiert gerade sein 50. Jubiläum – 50 Jahre „Natur – Natur sein lassen“.

Mehr unter www.ferienregion-nationalpark.de, www.urlaubsregion-sankt-englmar.de und www.arberland.de, www.arber.de.

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