Die Schweizer Städte überzeugen mit einem breiten kulturellen Angebot. Basel hat mit über 40 Museen die höchste Museumsdichte im Land, Winterthur gilt als Kulturdestination für Film, Kunst und Design, und Lausanne beherbergt das am Ufer des Genfersees gelegene Olympische Museum. Zahlreiche Kunstwerke können von Gästen auch im öffentlichen Raum bestaunt werden.
„Hammering Man“,
Basel
Der „Hammering Man“ ist ein Kunstwerk des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky. Es handelt sich um eine bewegliche Silhouette eines Arbeiters, der einen Hammer gegen ein symbolisches Werkstück bewegt. Seit 1989 schwingt die 13,5 Meter hohe und acht Tonnen schwere Skulptur am Aeschenplatz in Basel seinen Hammer. Das Kunstwerk gilt als Symbol für die Arbeit, die Tat und auch als Symbol für die Solidarität mit allen Menschen, die arbeiten.
Skulptur „Kopflos“,
Bern
Die Skulptur des Künstlers Luciano Andreani ist eine von mehreren Skulpturen, die von verschiedenen Künstlern in den 80er-Jahren geschaffen wurden. In Bern befindet sich die 400 Kilogramm schwere Bronzestatue auf dem Casinoplatz. Das ungewöhnliche Kunstwerk am Straßenrand lässt viel Interpretationsraum offen: Ermahnung, die Straße nicht kopflos zu überqueren? Oder widerspiegelt die Skulptur die kopflose Politik der 80er-Jahre? Eines ist sicher, die Bronzeskulptur zieht die Blicke auf sich und fasziniert eine große Anzahl von Passanten.
„Broken Chair“, Genf
Der „Broken Chair“ wurde 1997 von dem berühmten Bildhauer Daniel Berset geschaffen. Die Skulptur befindet sich auf der Place des Nations und zählt heute zu den symbolträchtigsten Kunstwerken des 21. Jahrhunderts.
Das Denkmal erinnert an das Schicksal der Opfer von Landminen und vermittelt die Botschaft, die Staaten dazu zu bewegen, sich für das Verbot von Streubomben einzusetzen. Zur Veranschaulichung dieses Kampfes steht der „Broken Chair“ auf nur drei Beinen, das vierte Bein ist auf halber Höhe abgebrochen.
Stadtspielwerk,
Winterthur
Winterthur ist die Stadt der Motoren, der Lokomotiven und der Ingenieure. Das Stadtspielwerk ist eine elf Meter große Eisenplastik und erinnert an die industrielle Zeit der Stadt Winterthur. Das Kunstwerk auf dem Merkurplatz verbindet die historische Umgebung, die Industriekultur aus dem 19. und 20. Jahrhundert und die Kunst der Gegenwart. Das Stadtspielwerk spielt jeden Tag stündlich von 10 bis 22 Uhr. Während es einige seiner Boxen öffnet, bewegt es sich, dreht und klingt.
Eine riesige „Nana“ in Form eines Schutzengels schwebt in der Haupthalle des Zürcher Hauptbahnhofs rund 15 Meter über dem Boden.
„Schutzengel“ von Niki de Saint Phalle
Getragen wird die 1,2 Tonnen schwere und 11 Meter lange Skulptur von vier Stahlseilen. Die bunten, voluminösen „Nanas“ stehen für lebensfrohe, befreite, selbstbewusste Frauen. Eines der bekanntesten Werke ist der Strawinski-Brunnen in Paris, der von ihr zusammen mit ihrem Ehemann Jean Tinguely gestaltet wurde.
Die C-förmige Windfahne Eole ist am Hafen von Ouchy gelegen und richtet sich je nach herrschender Windrichtung aus. Das Kunstwerk von Clelia Bettua hat einen Durchmesser von 20 Meter. Betrachter lesen die Windrichtung ab, indem sie den Halbkreis der Fahne und die in Stein gehauenen Halbkreise miteinander kombinieren.
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