Das Bad mit Weitsicht planen

von Redaktion

Wer gerade neu baut oder das Badezimmer modernisieren will, ist gut beraten, mit Weitsicht zu planen. Denn gerade für ältere Menschen stellen rutschige Bodenbeläge oder ein allzu hoher Einstieg in die Dusche potenzielle Unfallquellen dar und können das selbstständige Wohnen im Alter beeinträchtigen. Doch auch Jüngere profitieren von einer möglichst barrierefreien Ausstattung des Badezimmers in Gestalt von mehr Komfort und Sicherheit.

Stolperfallen
verhindern

Egal ob man das eigene Badezimmer modernisieren will oder für die Eltern eine barrierefreie Ausstattung plant: Häufig kommt es auf die Details an. Eine ebene Dusche etwa verhindert Stolperfallen ebenso wie spezielle, besonders rutschfeste Bodenfliesen oder ein breiter, für den Fall auch mit Rollstuhl nutzbarer Waschtisch. Eine optimale Raumaufteilung mit einfach bedienbaren Produkten sowie moderne, barrierefreie Lösungen sind längst dabei nicht mehr nur etwas für die altersgerechte Badplanung. Vielmehr stehen diese Anforderungen bei sämtlichen Altersgruppen im Fokus.

Gut zu wissen: Bei einer Antragstellung vor dem Beginn der Bauarbeiten sind Zuschüsse aus dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ drin. Die Förderung, die unabhängig vom aktuellen Alter des Hausbesitzers ist, macht die Entscheidung für mehr Komfort und Sicherheit nochmals leichter.

Genaue Absprachen

Einen Nachteil bei der Modernisierung des eigenen Badezimmers gibt es allerdings: Niemand möchte und kann im Alltag auf sein Badezimmer verzichten. Eine wochenlange Baustelle und fehlende Kostentransparenz fürchten viele Bauherren. Eine vorausschauende Planung kann hier den nachteiligen Effekt abmildern. Eine genaue Absprache mit den Handwerkern, entsprechende Koordination und Realisierung der verschiedenen Arbeiten spart Zeit, Nerven und nicht zuletzt bares Geld. Oft ist eine Komplettsanierung des alten Bades so bereits in nur wenigen Arbeitstagen möglich. djd

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