Trotz der Corona-Krise entwickelte sich der Maitenbether Haushalt gut. Bedingt ist das vor allem durch die Gewerbesteuer, die mit 650000 Euro vorsichtig angesetzt war, aber zuletzt erfreulicherweise auf 939000 Euro geklettert ist. Größter Ausgabeposten im Haushalt ist die Kreisumlage mit 1,2 Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt sind nicht alle Investitionen angegangen worden, daher liegen diese Ausgaben unter dem Plan.
Ein größeres Thema ist derzeit die Sanierung der Schule. Die soll noch in diesem Jahr beginnen. Neue Fenster, eine bessere Isolierung und ein zeitgemäßer Brandschutz stehen unter anderem auf der Agenda. Hinzu kommt ein barrierefreier Zugang mittels eines Aufzugs in der Eingangshalle. 3,7 Millionen Euro soll das kosten, das Architektenbüro „Rieger Lohmann“ aus Isen und Waldkraiburg ist mit der Planung beauftragt.
Mit der Nachbargemeinde Rechtmehring unterhält Maitenbeth einen Schulverband, der für die Ausstattung der Schulhäuser an beiden Orten zuständig ist. Dazu benötigte der Schulverband zuletzt einen Nachtragshaushalt, da der Aufwand zur Betreuung der EDV beständig zunimmt. Außerdem lösen elektronische Schultafeln die bisherigen ab. All das dient der Modernisierung, da die Computertechnik in immer mehr Lebensbereiche vordringt; darauf möchte man die Kinder vorbereiten.
Trotzdem halten sich die Kosten im Rahmen, die Umlage je Schüler liegt bei 1580 Euro. Allerdings ist in Zukunft durch den zunehmenden Bedarf an Computern und deren Pflege keine Entlastung in Sicht. kg