Insgesamt vier Kindergärten stehen Riederinger Familien und Auswärtigen zur Verfügung. Ein großzügiges Angebot und dennoch nahezu ausgelastet, erklärt Bürgermeister Christoph Vodermaier. 2021 wurde der Umbau des alten Riederinger Kindergartens für die Mittagsbetreuung der benachbarten Grundschule abgeschlossen. Knapp 120000 Euro hat die Gemeinde dafür in die Hand genommen. Eine Tischtennisplatte und eine Slackline laden im kleinen Garten zur körperlichen Ertüchtigung zwischen Schulende, Mittagessen und Hausaufgaben-Betreuung ein.
Auch rund um den Kindergarten St. Anna in Moosen hat sich einiges getan: Gefördert vom Amt für Ländliche Entwicklung wurden neben der neuen optischen Gestaltung des Außenbereiches zusätzliche Parkplätze geschaffen. Granitblöcke mit Lärchenholz-„Kissen“ laden die Kinder im großzügigen Gartenbereich zum Verweilen und Spielen ein. An den zwei Standorten Riedering und Söllhuben besuchen Riederinger Kinder die Grundschule. Schon 2020 ging es mit der Digitalisierung mit Sieben-Meilen-Schritten voran, auch CO2-Sensoren wurden angeschafft. Und für ein Klassenzimmer in Söllhuben, das im Souterrain liegt, beschloss der Gemeinderat Ende vergangenen Jahres, vier Luftreinigungsgeräte in Höhe von 1600 Euro (die Hälfte davon förderfähig) anzuschaffen.
Die Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde sind bei Irmgard Wagner, Seniorenbeauftragte und seit Mai 2020 Gemeinderätin, in guten Händen. Gemäß ihrem Motto „Gegen Einsamkeit und Isolation“ hatte sie Spielenachmittage, Ausflüge und Motto-Nachmittage mit Muttertagsfeiern, Törggelen und Weihnachtsfeiern organisiert. Trotz aller coronabedingter Einschränkungen fand sie doch die eine und andere Möglichkeit, sich zu treffen und auszutauschen. elk