Bauen, erneuern, vorbeugen

von Redaktion

Um die Dorfmitte noch weiter zu beleben, kaufte die Gemeinde Söchtenau das Gebäude der Raiffeisenbank. In dem neben dem Rathaus liegenden Gebäude haben sich nun eine Filiale des Dorfbäckers aus Rohrdorf samt Tagescafé, die Post und der Landschafts- und Pflegeverband niedergelassen. Überhaupt hat Söchtenau ein reges Gewerbeleben. Im Gewerbegebiet Schwabering wurden weitere fünf Gewerbegrundstücke verkauft. Den dazu gehörenden Bebauungsplan Schwabering-Süd samt Satzungsbeschluss verabschiedete der Gemeinderat im vergangenen Jahr.

Bauland an heimische
Familien vergeben

Was das Wohnen angeht, so kann Summerer ebenfalls Positives vermelden. Allein dafür genehmigte der Gemeinderat in 2021 mehrere Bebauungspläne mit Satzungsbeschluss. Bei allen werde man EU-konform mittels des Punkte-Modells Bauland bevorzugt an einheimische Familien vergeben. „Preisgünstiges Wohnbauland“ preist Summerer die neuen Flächen in Lampersberg, Untershofen und Schwabering an. In Lampersberg wird schon gebaut, in Schwabering Ost ist die Erschließungsplanung abgeschlossen und der Erschließungsplan für Untershofen Mitte ist in Arbeit, fasst Bürgermeister Summerer den derzeitigen Stand der Dinge zusammen.

Mehrfach wurde die Gemeinde Söchtenau im vergangenen Jahr von Unwettern heimgesucht. Auch wenn im Rahmen der Dorferneuerung schon acht Regenrückhaltebecken errichtet wurden, so beschäftigt sich die Gemeinde derzeit mit dem Sturzflutrisikomanagement. In den Ortsteilen Schwabering, Untershofen und Krottenmühl werden Höhendaten feingliedrig aufgenommen, erläutert Bürgermeister Summerer das Procedere. In einer Simulation sollen dann Computermodelle zeigen, welche Wege das Wasser nimmt. Als Grundlage dienen für die Computersimulationen beispielsweise 80 Liter auf den Quadratmeter in 20 Minuten.

Ein leidiges Thema, aber dennoch muss auch die Erhöhung der Steuersätze auf den Tisch, erklärt Bürgermeister Summerer. Seit 1. Januar dieses Jahres gelten erhöhte Steuersätze für die A- und B-Grundsteuer. Die neuen Sätze entsprächen dem Durchschnitt des Landkreises, so der Rathauschef: „Seit 20 Jahren waren wir ungeprüft.“

Viele Hausaufgaben gilt es in 2022 zu erledigen: drei Baugebiete erschließen, einige Grundstücke im Einheimischenmodell verkaufen, die Außenanlagen am Schwaberinger FFW-Haus fertigstellen und das Gewerbegebiet vergrößern. Eine weitere gemeindliche Aufgabe ist die Planung der Verbindungsstraße zwischen Rins und Prutting. Das Brandschutzkonzept für die Grundschule steht an, ebenso Unterhaltungsmaßnahmen an den Rückhaltebecken und an den Flächen rund um die Bäche. elk

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