Größter Stolz der Gemeinde Raubling ist die neue Zweieinhalbfach-Turnhalle, die im Jahr 2021 eingeweiht werden konnte. Bedingt durch den Lockdown durfte diese bei Baufertigstellung zunächst nicht benutzt werden. Mit 7,5 Millionen Euro schlug der Bau zu Buche und war damit das größte Projekt der Gemeinde seit dem Kauf der PWA-Siedlung im Jahr 2000.
„Chef“ in der neuen Halle ist Hallenwart Richard Wudy. Stolz führt er vor, dass die Halle technisch perfekt durchdacht ist. Im oberen Bereich, den man betritt, wenn man von der Michael-Ende-Schule oder den Sportplätzen kommt, befinden sich zwei große Vielzweckräume, die auch durch Öffnen einer Trennwand verbunden werden können. Hier finden nicht nur Gymnastik- oder Taekwondo-Stunden statt, sondern die Räume dienten im Zuge der Pandemiemaßnahmen auch schon mal als Schulunterrichtsräume. Außerdem gibt es auch eine moderne Küche mit Profigeräten und Kioskklappe, damit während Turnieren und Punktspielen auch ein Speisenangebot gemacht werden kann. Für 199 Zuschauer bietet die Tribüne Plätze an.
Zwei Umkleide- und
Duschräume
Im unteren Bereich findet man neben der Halle großzügige Umkleide- und Duschräume. Um die Sporthalle regulär für Handball- oder Fußballpunktspiele zu verwenden, wurde sie von der Gemeinde extra als zweieinhalbfache Halle geplant, obwohl die Zuschüsse aufgrund der Gemeindegröße nur für eine Doppelhalle geflossen sind.
Alles über Tablet zu
steuern
Richard Wudy, 46, ist der ruhende Pol in der Halle, um den alles kreist. Technisch versiert sorgt er für Organisation und Pflege der ganzen Halle. „Sogar die Wasserhähne könnte ich vom Tablet aus ansteuern und laufen lassen, damit sich während einer längeren Schließzeit keine Legionellen ansammeln – aber normalerweise läuft das automatisch“ berichtet er.
Technisch gut
durchdacht
Insgesamt ist die Halle technisch sehr gut durchdacht, so schätzt das der beliebte Hallenwart ein, auch wenn ihn die Sportler manchmal bitten müssen, den Basketballkorb wieder einzufahren, „weil der halt manchmal zwickt.“ sön