1537 wurde das Trogerhaus in Au erbaut. Es ist eines der ältesten Bauernhäuser in Oberbayern und schon von daher ein Juwel. Bürgermeister Wallner gesteht, dass er das Haus erst durch einen Besuch beim mittlerweile verstorbenen Malers Pepp Füss vor drei Jahren mit voller Aufmerksamkeit wahrgenommen hat. Mittlerweile hat auch der Gemeinderat das Anwesen besichtigt, um auszuloten, wie man das Kleinod behutsam aus seinem Dornröschenschlaf wecken könnte.
Die Details sind noch völlig offen, eine Vision zeichnet sich aber ab: Das Haus mit seiner näheren Umgebung zu dem Dorfplatz zu machen, den Au bislang nicht hat. Erste Ansätze dafür gab es schon: Im Oktober letzten Jahres war im Haus eine Ausstellung über das Lebenswerk von Pepp Füss zu sehen. Zu Weihnachten war das Haus die stimmungsvolle Kulisse für ein Krippenspiel. „Man sieht daran“, so Anton Wallner, „dass der Bedarf für einen solchen Ortsmittelpunkt da ist und dass das Haus diese Rolle übernehmen kann“. jt