Schon von weiten kann man das Engelsberger Wahrzeichen, die Pfarrkirche St. Andreas, sehen. Das katholische Gotteshaus liegt wie der größte Teil des Ortskernes von Engelsberg auf einer Anhöhe von 518 Metern. Der Dorfplatz der kleinen, aber selbstständigen Gemeinde wurde im Zuge der Dorferneuerung vor einigen Jahren ansprechend umgestaltet. Hier stehen den Besuchern kostenlos ausreichend Parkplätze in der Dorfmitte zur Verfügung. Alle Einrichtungen der Daseinsvorsorge sind vor Ort vorhanden, sodass das Motto „Wohnen, leben, wohlfühlen“ nicht nur ein schöner Wahlspruch bleibt.
Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr viel Geld in die Hand genommen, um Engelsberg zukunftsfähig zu machen: Kindergartenneubau, Breitband-Ausbau, Erschließung des neuen Baugebietes sowie Investitionen in den Wasserleitungsbau.
Neuer Kindergarten eingeweiht
Im Oktober vergangenen Jahres wurde der Kindergartenanbau fertiggestellt und bei strahlendem Herbstwetter eingeweiht. Insgesamt wurden hier rund 2,1 Millionen Euro investiert. Zwei neue Gruppenräume, ein Turnraum und die Außengestaltung mit vielen neuen Spielgeräten konnten umgesetzt werden. Seit September 2021 ist der neue Kindergarten in Betrieb.
Nachfrage nach Bauland ist hoch
Die Nachfrage nach Bauland ist auch in Engelsberg hoch. Die Gemeinde hatte daher beschlossen, ein weiteres, neues Baugebiet „Am alten Kirchenweg“ auszuweisen. Dabei wurden ökologische Gesichtspunkte und Vorgaben zum Flächenverbrauch bei der Überplanung berücksichtigt. Das neue Baugebiet ist erschlossen und kann bebaut werden. 34 Parzellen, die alle an die gemeindliche Fernwärme angeschlossen werden, stehen hier zur Verfügung. Ob Bauen oder Mieten: Dass der Bedarf an Wohnraum auf einem hohen Niveau bleiben wird, hat eine Analyse ergeben, die die Gemeinde im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben hatte. Demnach könnten, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, viele Arbeitsplätze nicht nachbesetzt werden. Um das ausgleichen zu können, müssten für Arbeitnehmer, die neu in die Gemeinde ziehen, Wohnraum geschaffen werden. In den kommenden fünf Jahren geht die Gemeinde man von 223 zusätzlich benötigten Wohnungen aus. Dies sei eine große Herausforderung, so Bürgermeister Lackner. Aber beim Flächenverbrauch liege man aktuell bei 2,3 Prozent. Das sei ein Beleg dafür, dass man relativ sparsam mit der Fläche umgehe. gg