Erster Nachhaltigkeitsbericht

von Redaktion

Bürgermeister Daniel Wendrock (parteifrei), Gemeinderat und Referent für Umwelt und Nachhaltigkeit Matthias Eggerl (CSU) und Prof. Dr. Andreas Fieber von der Technischen Hochschule Rosenheim erstellen den ersten Nachhaltigkeitsbericht für Rott am Inn. Bis jetzt haben nur Großstädte einen Nachhaltigkeitsbericht, doch auch für eine Landgemeinde wie Rott am Inn ist er von Bedeutung. Der erste Bericht dient dazu, zu erkennen, wo Rott derzeit steht und was noch angepackt werden muss. In den weiteren Berichten kann dann die Entwicklung abgelesen werden.

Ein kommunaler Nachhaltigkeitsbericht muss vergleichbar, relevant und ehrlich sein. Und er sollte regelmäßig erstellt und veröffentlicht werden. Wichtig war es, die Bürger mit einzubinden.

Individueller und
standardisierter Teil

Der Nachhaltigkeitsbericht gliedert sich in einen individuellen und in einen standardisierten Abschnitt, der auf Indikatoren beruht. In dem individuellen Teil kann die Gemeinde eigene Projekte und Entscheidungen vorstellen. Prof. Dr. Andreas Fieber nennt diese Leuchtturmprojekte. Auch die ehrenamtliche Arbeit vom Arbeitskreis Umwelt und Nachhaltigkeit, Seniorenbeirat, Behindertenbeauftragten, Jugendreferent, Vereinsreferent und Gewerbeverband fließen mit ein. Prof. Dr. Andreas Fieber und Matthias Eggerl (CSU) haben sich einen sehr engen Zeitrahmen gesetzt. Sie forderten Texte und Bilder der Rotter Akteure zeitnah ein. Parallel wurde die Verwaltung beauftragt, das Zahlenmaterial für den standardisierten Abschnitt zu liefern. Ende Januar 2022 wurde der erste Nachhaltigkeitsbericht von Rott am Inn dem Gemeinderat vorgestellt. hri

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