Rott hat viel vor

von Redaktion

Der Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock (parteilos) hat seit seinem Amtsantritt im Mai 2020 schon einiges bewegt. Zum Ende der Online-Bürgerversammlung hatte Wendrock aufgelistet, was noch alles geplant ist. So will er auf die Jugend zugehen und sie einbinden in den Entscheidungsprozess. Geplant ist ein Jugendbeirat, der ähnlich wie der Seniorenbeirat Vorschläge und Konzepte in den Gemeinderat einbringen soll.

Jugend rückt in den
Fokus der Gemeinde

Die Gemeinde will sich auch in Social Media aktiv präsentieren und so nicht nur die Jugend für ein Miteinander innerhalb der Gemeinde gewinnen. Ab 2022 soll ein öffentlicher WLAN-Hotspot installiert werden. Für Wendrock ist es auch wichtig, ein Verkehrsentwicklungskonzept auszuarbeiten. Erste Gespräche mit dem MVV und dem Rosenheimer Landratsamt betrafen den Bus 444. Die Anbindung an den MVV soll ausgebaut werden. Gemäß den Vorstellungen der Verkehrsplaner im Landratsamt Rosenheim wird der Bus 444 eine West-Ost-Achse bilden und ab Herbst 2023 von Grafing und Aßling über Rott auch Griesstätt anfahren. Zudem wird die Taktung verdichtet. Die Gemeinde Rott am Inn beteiligt sich mit rund elftausend an den jährlichen Kosten. Wie hoch die Kosten ab Herbst 2023 werden, hängt von den Ergebnissen der noch zu erfolgenden Ausschreibung ab. Wichtig sind dem Gemeindeoberhaupt zudem weitere Bänke zum Ausruhen. Bänke sind auch immer Plätze zum Begegnen. Hier hat sich der Rathauschef mit dem Behindertenbeauftragten Richard Helm kurzgeschlossen, der bereits Pläne für mögliche Bankstandorte eingereicht hatte.

Das reiche kulturelle Erbe der Rotter soll in weiteren historischen und touristischen Tafeln aufgezeigt werden. Angedacht sind Rotter Kulturtage. Hier sollen vor der historischen Kulisse der Barockkirche Konzerte und Veranstaltungen stattfinden. hri

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