In kleineren Orten wie Flintsbach sind Kinder Teil des Ortsbildes – etwa wenn sie auf dem Weg in den Kindergarten oder die Schule sind. Von daher scheut die Gemeinde auch keine Kosten und Mühen, um zum Beispiel die Schulen bestmöglich auszustatten. Allein für die zeitgemäße digitale Ausrüstung gab die Gemeinde gute 80000 Euro aus. Und nicht zuletzt die Gesundheit der Kinder ist dem Ort ein wichtiges Anliegen, deshalb entschloss man sich auch, die Klassenzimmer mit Luftreinigungsgeräten auszurüsten.
Hierfür gibt es zwar eine Förderung des Staates, wichtiger noch aber wäre Bürgermeister Stefan Lederwascher im Grunde eine fachliche Unterstützung gewesen, die jedoch leider fehlte: „Was die Auswahl der Geräte anbelangt, wurden wir Bürgermeister eigentlich komplett alleingelassen“.
Reinigungsgeräte
in den Klassen
Die Briefkästen der Gemeinde seien übergequollen von allen möglichen Angeboten, alle, wie es hieß, förderfähig und alle natürlich absolut effektiv. „Um hier die Spreu vom Weizen trennen zu können, hätten wir einfach dringend Hilfe gebraucht“, sagt Stefan Lederwascher. Am Ende gelang es den Gemeinden Flintsbach, Brannenburg und Rohrdorf dann aber doch noch, gemeinsam eine Lösung zu finden, die vielversprechend scheint.
„Wir haben jemand gefunden“ sagt Flintsbachs Bürgermeister, „der uns nicht einfach ein Gerät hineinstellte, sondern dieses in ein ausgefeiltes und für jedes Klassenzimmer individuelles Lüftungskonzept einbindet“. Die Geräte sind seit Januar im Einsatz.. jt