„Das Mehrgenerationenhaus des christlichen Sozialwerks in Flintsbach ist ein Leuchtturm, der ein warmes Licht gibt, nicht nur für die Gemeinden Flintsbach und Brannenburg. Es ist ein Beispielprojekt, das weit in die Region und darüber hinaus strahlt“. Dieses Lob kam von Landtagspräsidentin Ilse Aigner als die Einrichtung im September 2021 ihr zehnjähriges Bestehen feierte.
Das Jubiläumsfest bot nicht zuletzt auch die Gelegenheit, jene zu würdigen, die ganz am Anfang standen: den ehemaligen Bürgermeister und späteren Landrat Wolfgang Berthaler sowie seinen wichtigsten Mitkämpfer, Hans Weiß. Ihrer Weitsicht ist es zu verdanken, dass die Gemeinde das Gebäude der Marienschwestern vom Karmel kaufen konnte.
Bürgermeister Stefan Lederwascher aber wird nicht müde eines zu betonen: Haus und Gebäude machen noch keine Einrichtung. Die wird zur wahren Hilfe erst durch das besondere Engagement und die Professionalität der dortigen Mitarbeiter.
Große Unterstützung
während Pandemie
Für ihn besonders positiv ist auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Gerade in Corona-Zeiten sei das eine große Unterstützung. Ohne das Engagement des Sozialwerks hätten wichtige Hilfen wie der Einkaufsservice nicht aufrechterhalten werden können. Vor allem aber wären die Zeiträume, in denen die Tagespflege geschlossen bleiben musste, wohl deutlich länger ausgefallen „Gerade in Corona-Zeiten ist diese Einrichtung aber noch wichtiger als sonst schon“, meint der Bürgermeister ,„denn alle Familien waren ja schon durch die Beschränkungen beansprucht – die zusätzliche Belastung einer Betreuung eines Angehörigen ohne die geringste „Auszeit“ ist dann eigentlich nicht mehr zu verkraften“. jt