„Viel bewegt und einiges erreicht“

von Redaktion

Schon auf der Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Andreas Fenzl (CSU) viel von anstehenden Herausforderungen abgesehen von der Pandemie gesprochen. Da sind die Starkregenereignisse, die der Gemeinde Sorgen bereiten, die Markterkundung zum Breitbandausbau muss endlich starten, das Schulhaus muss energetisch saniert werden und die beiden Feuerwehrhäuser in Rimsting und Greimharting müssen brandschutztechnisch aufgerüstet werden. Und beim Hochbehälter Ludwigshöhe steht irgendwann ein größerer Sanierungsbedarf an. Gleichwohl hat der 2020 als Nachfolger von Josef Mayer gewählte Rimstinger Rathauschef auch die in 2021 angegangenen Aufgaben erwähnt. Seien es die Fortschritte im kommunalen Wohnungsbau, beim Neubau des Hochwasserbehälters in Pinswang, bei den Straßensanierungen oder sei es die Digitalisierung der Grundschule: „Wir haben viel bewegt und einiges erreicht.“

Der kommunale Wohnungsbau steht ganz obenan auf der Prioritätenliste. Nachdem schon vor knapp drei Jahren das erste Mehrparteienhaus an der Greimhartinger Straße errichtet wurde, wird nun noch ein zweites Gebäude im Rahmen des kommunalen Wohnungsbaus gebaut. Geplant sind insgesamt neun Wohnungen unterschiedlicher Größe, familienfreundlich, seniorengerecht und barrierefrei, sowie 17 Stellplätze. Für das Projekt „Kommunaler Wohnungsbau“ sind 3,5 Millionen veranschlagt, 1,2 Millionen davon werden wohl gefördert.

Grundstücke für
Bauland fehlen

Doch nach wie vor fehlen Grundstücke, um Bauland für Einheimische ausweisen zu können, bedauert Bürgermeister Fenzl. So konnte beispielsweise ein geplantes Bauland für Einheimische in Gänsbach-Schering nicht verwirklicht werden.

Leider stehen auch keine Gewerbeflächen zur Verfügung, bedauert der Rathauschef. Man wolle vorhandene Fläche entwickeln und erweitern, aber nicht in die Fläche gehen. Dennoch hält er fest, dass die Gemeinde breit aufgestellt ist an Gewerbebetrieben.

Wie geht es weiter in der Gemeinde? Viele Pflichtaufgaben zählt Bürgermeister Fenzl auf. Sei es die Fertigstellung des Kommunalen Wohnungsbaus in der Greimhartinger Straße und des Hochbehälters in Pinswang, sei es die Verbesserung der Oberflächenwasserbeseitigung in vielen Straßen, wie beispielsweise Höhenweg, Ahorn-, Sommer-, Tulpen-, Rosen- und Bahnhofstraße oder die energetische Sanierung des Schulhauses. Auch das Thema Breitband wird den Gemeinderat beschäftigen sowie die Umsetzung und Planung der Brandschutzauflagen in den Feuerwehrhäusern Rimsting und Greimharting. Eine weitere, aber „nicht akute“ Aufgabe ist die Sanierung des Hochbehälters Ludwigshöhe. Aber als wichtigste Herausforderung bezeichnet der Rathauschef Corona. Die Schule und den Kindergarten weiter offenzuhalten, die Familien zu entlasten – all das habe für ihn oberste Priorität. elk

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