Günstig Wohnen

von Redaktion

Bald wird im Kieferer Sonnenweg für viele Familien wirklich die Sonne scheinen: Die Gemeinde errichtet in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft des Kreises Rosenheim 21 Wohneinheiten, wobei in dem Komplex auch elf Sozialwohnungen integriert sind. Die Wohnungen, die auf dem kreiseigenen, etwa 4500 Quadratmeter großen Gelände gebaut werden, unterliegen einer bis zu 40-jährigen Sozialbindungsfrist und sollen so vor allem einkommensschwächeren Familien zugute kommen.

Anspruch auf eine der Immobilien haben grundsätzlich „Geringverdiener-Haushalte“. Je nach Haushaltsgröße gibt es unterschiedliche Grenzen, die im bayerischen Wohnraumförderungsgesetz festgehalten sind. Bald sollen in Zusammenarbeit mit dem gemeindlichen Sozialausschuss und der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Rosenheim die entscheidenden Vergabekriterien festgelegt werden.

Für die beiden Gebäude, das eine mit neun und das andere mit zwölf Wohneinheiten, ist eine dreigeschossige Bauweise vorgesehen, mit Kfz-Stellplätzen und Freiräumen für die individuelle Nutzung. Alle Unterkünfte werden barrierefrei errichtet, allerdings gibt es auf dem Areal keine Tiefgarage, auf die wegen der dann deutlich höheren Baukosten verzichtet wurde. Trotz einer möglichen Lärmbelästigung, die von der nahen und vielbefahrenen Kufsteiner Straße ausgehen könnte, wird es zunächst keine schallschluckenden Lärmschutzwände geben. Die können bei Bedarf im Nachhinein installiert werden. Und letztlich soll das Neubaugebiet auch noch über eine zu bauende Straße befahrbar gemacht werden. Die ersten Familien könnten laut Planung schon im Juli einziehen. Für Bürgermeister Hajo Gruber (UW) ein wichtiger Schritt hin zum „Kieferer Modell, mit dem wir für die einheimische Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum schaffen wollen“.hko

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