Bayerische Hochschulen im Vergleich

von Redaktion

Zahlreiche Rankings bestätigen immer wieder die exzellente Qualität der Hochschullandschaft im Freistaat. Gerade im Überblick kommt hier das außerordentlich hohe Niveau zum Ausdruck, dass in Bayern flächendeckend und quer durch die verschiedenen Hochschularten hinweg herrscht. Denn in den verschiedenen renommierten Ranglisten werden die bayerischen Hochschulen in ganz unterschiedlichen Bereichen und hinsichtlich einer großen Bandbreite an Kriterien immer wieder hervorragend bewertet.

Exzellente Rahmenbedingungen

Wissenschaftsminister Bernd Sibler erklärt dazu: „Bayern ist Zukunftsland! Denn die eindeutige Botschaft, die die vielen ausgezeichneten Platzierungen unserer Hochschulen in zahlreichen hoch angesehenen und auch international beachteten Rankings senden, lautet: Wer in Bayern studiert, findet exzellente Rahmenbedingungen vor, um sich auf der Grundlage persönlicher Begabungen und Neigungen eine erfolgreiche Zukunft zu schmieden. Mit hervorragenden Platzierungen stellen unsere Hochschulen nämlich in sehr erfreulicher Zuverlässigkeit eindrucksvoll unter Beweis, dass sie in Forschung und Lehre absolut auf der Höhe der Zeit sind.

Bei den großen und umfassenden internationalen Rankings gehen unsere beiden Exzellenzuniversitäten, die Technische Hochschule München (TUM) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), naturgemäß häufig vorweg, indem sie regelmäßig nationale und internationale Top-Platzierungen erreichen und damit einen wichtigen Beitrag zu Bayerns weltweitem Renommee als hochkarätiger Hochschul-Standort leisten. Als bayerischer Wissenschaftsminister bin ich aber besonders stolz darauf, dass junge Menschen weit darüber hinaus in der gesamten Breite, also in allen Hochschularten und in allen Regionen Bayerns ganz hervorragende Möglichkeiten für ein Studium vorfinden. Auch das bestätigen uns die verschiedenen Hochschul-Rankings immer wieder aufs Neue sehr eindrücklich.“ Hochschulbildung findet in ganz Bayern statt.

Kurze Wege zum nächsten Hörsaal

Trotz der Größe Bayerns sind die Wege zum nächsten Hörsaal immer kurz: An jedem Ort in Bayern gibt es im Umkreis von etwa 50 bis 80 Kilometern ein attraktives und qualitativ hochwertiges Hochschulangebot – sei es mit der familiären Atmosphäre auf dem Campus kleinerer Hochschulen oder dem besonderen Ambiente größerer Universitäten. Jede und jeder kann sich also auch im Hinblick auf Standort und Umgebung das für sie oder ihn passende Hochschulangebot aussuchen.

„Den Wissenstransfer von den Hochschulen hin zur konkreten Anwendung zu fördern, ist seit Langem ein wichtiger Bestandteil der bayerischen Forschungs- und Innovationspolitik. Denn die Hochschulen in Bayern bilden das Fundament für eine vielfältige und international renommierte Forschungslandschaft.

Damit sind sie attraktive Kooperationspartner für Unternehmen ebenso wie für Organisationen der Zivilgesellschaft, die das breite Wissen und technische Know-how der Hochschulen nutzen möchten, um innovative Lösungen für ihre Problemstellungen zu finden. Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit, leistet wertvolle Beiträge, um technologische und gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu meistern und sichert so nicht zuletzt unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität“, so Minister Sibler.

Hervorragende Bedingungen

Die Nähe zu der starken Forschungs- und Hochschullandschaft in Bayern bezeichneten im Rahmen der Studie „Deutscher Startup Monitor 2021“ auch Unternehmensgründer als sehr positiven Aspekt. Der Deutsche Startup Monitor wird jährlich vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. in Kooperation mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers veröffentlich. Die Ergebnisse des Deutschen Startup Monitors 2021 gibt es unter www.pwc.de/dsm-bayern.

Innovationsfreude fördern

Die Innovationsfreude an den Hochschulen zu unterstützen, gehört zu den zentralen Zielen der geplanten Hochschulreform. Damit soll auch ein Beitrag geleistet werden, wissenschaftliche Erkenntnisse verstärkt in wirtschaftliche Wertschöpfung umzusetzen, die dem Gemeinwesen insgesamt zugutekommt. Die Hochschulen können sich einfacher an Unternehmen beteiligen oder Unternehmen gründen sowie in einem erheblich größeren Umfang als bisher Ausgründungen fördern, indem sie zum Beispiel auch für Studierende Hochschulressourcen wie Labore zur Verfügung stellen.

HaW und TH als echte Think Tanks

Im Zusammenhang mit dem Wissenstransfer gelten in allen Regionen Bayerns nicht zuletzt die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HaW) und Technischen Hochschulen (TH) als echte Think Tanks, die ein markantes Profil weit über die Lehre hinaus entwickelt haben.

Mit ihrem Konzept, anwendungsbezogene Lehre und Forschung in allen Regionen Bayerns zu betreiben, und ihrer Kompetenz im Wissenstransfer sind die inzwischen 17 staatlichen bayerischen HaW und TH starke Partner für die mittelständische Wirtschaft.

Aktuell gibt es beispielsweise rund 25 Technologietransferzentren, die Wissen, Technologien und neueste Erkenntnisse aus der Forschung versiert in Wirtschaft und Gesellschaft transportieren und so dem Mittelstand helfen, die digitale Transformation gewinnbringend zu bewältigen.

Zu den führenden Technischen Hochschulen gehört auch die TH Rosenheim. Hier starteten im aktuellen Wintersemester folgende Studiengänge neu:

– Bachelor Applied Artificial Intelligence: Neben dem eindeutigen Praxisbezug und der Anwendung von KI liegt ein Schwerpunkt dieses Studiengangs im mathematischen Verständnis der Grundlagen. Die Studierenden lernen, Maschinen das Sehen, Hören, Verstehen und Lernen beizubringen und so die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu optimieren und weiterzuentwickeln.

– Bachelor Medizintechnik: Der Studiengang vermittelt alle Kompetenzen, die für die Entwicklung, Fertigung sowie Markteinführung von zukunftsorientierten Produkten im Medizinsektor notwendig sind. Von der Konstruktion über Verarbeitungsverfahren bis zum Umweltmanagement und Zulassung deckt das Studium alle Anforderungen ab, die an künftige Ingenieur*innen der Medizintechnik gestellt werden.

– Master (weiterbildend) Circular Economy: Die enormen Herausforderungen des Klima- und Umweltschutzes für die Wirtschaft sind der Hintergrund für den berufsbegleitenden Studiengang Circular Economy am Campus Burghausen der TH Rosenheim. Er bildet Fach- und Führungskräfte aus, die Unternehmen bei ihrem Transformationsprozess zu mehr Nachhaltigkeit betriebswirtschaftlich und technisch voranbringen.

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