Die Regeln der Kfz-Versicherungen sind klar: Ein Auto fahren dürfen nur diejenigen, die auch im Vertrag angegeben sind.
Das Problem: Das wirkt sich finanziell aus, denn je mehr Personen das Auto fahren, desto teurer wird die Kfz-Versicherung üblicherweise. Ein beliebiger Fahrerkreis verteuert die Kfz-Versicherung im Schnitt um 195 Prozent. Ändert sich der Fahrerkreis, beispielsweise wenn Fahranfänger in die Kfz-Versicherung ihrer Eltern aufgenommen werden, lohnt sich ein Anbietervergleich. Denn die dann fälligen Aufschläge unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Versicherern. Häufig ist der bisherige Versicherer dann nicht mehr die günstigste Wahl.
Verursacht jemand einen Unfall und ist nicht in der Kfz-Versicherung eingetragen, greift die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung der Halter trotzdem.
Soll zum Beispiel bei der Fahrt in den Urlaub eine weitere Person ans Steuer, lohnt es sich, bei der Kfz-Versicherung nachzufragen. Bei manchen Anbietern ist es möglich, zusätzliche Fahrer auch für einige Tage kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr mitzuversichern. mid/ak-o