Nicht jeder Hobbygärtner besitzt ein parkähnliches Grundstück. Aber auch auf kleineren Flächen lassen sich grüne Träume verwirklichen – eine durchdachte Planung und Kreativität bei der Gestaltung vorausgesetzt. Mit den richtigen Tricks kommen kleine Gärten optisch groß raus und vermitteln die Behaglichkeit einer blühenden Oase.
In einem ersten Schritt kann man die Fläche optisch größer wirken lassen. „Für diesen Effekt sollten Gartenbesitzer allzu geradlinige, starre Achsen durchbrechen, indem sie die vorhandene Fläche mit mehreren kleinen Elementen strukturieren“, erläutert Stihl-Gartenexperte Jens Gärtner.
Sichtachsen geben
Struktur
Zusätzliche Sichtachsen, geschwungene Wege und auflockernde Pflanzinseln erhöhen die Wirkung. Auch den dreidimensionalen Bereich können sich Gartenbesitzer zunutze machen, leichte Aufschüttungen etwa vermitteln ein Gefühl von Höhe und Tiefe.
Passende Bepflanzung
Wichtig ist zudem die Wahl der passenden Bepflanzung: „Solitärpflanzen sind für kleinere Gärten gut geeignet, auch säulenförmige, schmale Bäume wie Säulenbuche, Säulen-Hainbuche oder Säulen-Zierkirsche machen in kleinen Gärten eine gute Figur“, so der Rat von Gärtner. Sie verleihen der Fläche mehr Struktur, ohne selbst zu viel Platz zu beanspruchen.
Nicht zuletzt hat die Farbwahl großen Einfluss auf die optische Vergrößerung: So vermitteln etwa blaue Blüten mehr räumliche Tiefe, die Farbkombination Weiß, Blau, Rosa harmoniert sehr gut miteinander und setzt lichte Akzente.
Ein gepflegtes Erscheinungsbild der Rasenfläche, der Hecken und Beete ist das A und O auf kleinen Grundstücken. Dieses lässt sich insbesondere durch Geräte mit Akku schnell und einfach erhalten.djd