Kindersicherer Garten

von Redaktion

Bei einem Garten, in dem Kinder spielen, sollte die Sicherheit immer im Vordergrund stehen. Besonders bei Kleinkindern, die viele Dinge noch nicht verstehen, ist das wichtig. Die Expertinnen und Experten für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau wissen, wo es Gefahrenquellen gibt und wie man sie ausschaltet.

„Eine Hecke oder ein Zaun verhindern, dass sich der Nachwuchs in einem unachtsamen Augenblick davonschleicht und auf die Straße läuft“, so Achim Kluge vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL). „Vorsicht ist bei schmiedeeisernen Exemplaren mit Spitzen oder dem klassischen Jägerzaun geboten. Denn sie können kleinen Kletterkünstlerinnen und -künstlern gefährlich werden. Um schwere Stürze zu vermeiden, empfiehlt es sich zum Beispiel vor der Kellertreppe ein Törchen anzubringen.“

Können die Kinder noch nicht schwimmen, raten die Experten dazu, für Teiche, Pools oder Wasserstellen eine kindersichere Abdeckung anzubringen oder diese einzuzäunen. Auch Regentonnen sollten oben verschlossen werden und der Deckel muss kindersicher befestigt sein!

Da Kleinkinder bei der Erkundung der Welt vieles in den Mund stecken, haben giftige Pflanzen im Garten nichts verloren. Scheren, Sägen, Dünger und Pflanzenschutzmittel gehören in einen verschlossenen Raum im Haus oder in einen abschließbaren Metallschrank im Garten. Außensteckdosen sollten mit einer Kindersicherung versehen sein.

„Beim Kauf von Spielgeräten achtet man am besten auf Siegel wie die TÜV-Plakette oder das GS-Zeichen. Strickleiter, Kletternetze und Schaukeln sollten ebenfalls ein Sicherheits-Zertifikat tragen“, betont Kluge. „Alle Geräte müssen fachgerecht aufgestellt und sicher im Boden verankert werden.“ BGL

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