Retail Tour & Retail Talk

von Redaktion

Premiere für zwei neue Förderformate der Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel

Die Rid Stiftung beschreitet mit der Retail Tour und dem Retail Talk neue Wege zur Förderung des Einzelhandels, erklärt Michaela Pichlbauer, Vorständin Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel. Zukunftsweisende Geschäftsmodelle werden direkt vor Ort vorgestellt. Die Experten und Expertinnen, mit denen man sich austauscht, sind die Unternehmerinnen und Unternehmer selbst.

Den Handel erleben, inspirierende Menschen treffen und exemplarisch sichtbar machen, wie innovativ die Unternehmen sind – das war das Ziel der ersten Retail Tour „Auf Zukunft eingerichtet!“. Erste Station der Retail Tour war das werkhaus in Raubling: ein großer Rundbau auf zwei Ebenen, mit freiliegenden Betondecken, viel Holz und Stahl. 20 Gewerke haben sich seit dem Bau des Hauses vor 22 Jahren hier angesiedelt. Nahezu alle Sparten der Inneneinrichtung sind vertreten. Ihr gemeinsames Markenzeichen: hohe Qualität und Einzigartigkeit.

Hier gibt es nichts von der Stange, alles ist liebevoll bis ins Detail durchdacht. Wer etwa eine moderne Küche sucht oder eine Lichtberatung wünscht, wer mit neuen Möbeln, Vorhängen, Fenstern und Türen liebäugelt oder wer sich einfach nur inspirieren lassen will, der ist hier am richtigen Ort. Die Firmen ergänzen einander, stehen in einem lebendigen Austausch, empfehlen die Kund*innen wechselseitig weiter, wenn neue Einrichtungswünsche geweckt wurden. Wie Zahnräder greift alles ineinander. Voll und ganz zufrieden ist zum Beispiel Marianne Schönauer von Raumausstattung Schönauer, die mit ihrer Firma von der ersten Stunde an mit dabei war.

Kunden und Kundinnen haben schnell den Charme und das ganzheitliche Konzept des Hauses an der Rosenheimer Straße zu schätzen gelernt: „Wir können nicht klagen, wir haben mittlerweile eine Stammkundschaft und auch viele, die einfach nur so vorbeischauen.“ Womit man allerdings – wie zahlreiche andere Branchen auch – zu kämpfen habe, sei der Fachkräftemangel. Trotzdem sei das werkhaus stetig gewachsen. „Wahrscheinlich auch deswegen, weil unsere Kunden und Kundinnen sehen, wie wir alle an einem Strang ziehen und uns gegenseitig motivieren.“

Wie wichtig das richtige Licht für die wohnliche Gestaltung auch der eigenen vier Wände ist, erfuhren die Teilnehmer*innen von Sabine Weber, Mitarbeiterin des Gewerkes „Licht im werkhaus“. Moderne Technologie sei in der Lage, den unterschiedlichsten Stellen eines Raumes, einen ganz eigenen Charakter zu geben, sie so auszuleuchten, dass Wohlfühl-Nischen entstehen.

Was Individualität für den Raum bedeutet, „in dem der Herd steht, der Kaffee dampft, die Zeitung gelesen wird und die Familie zusammenkommt“, das weiß Max Kaltner: „Die Küche ist ein zentraler Lebensort, für viele Menschen der wichtigste Raum in der Wohnung“, schilderte der Einzelhändler und gelernte Schreinermeister, der die Abteilung „werkhaus Küchen“ leitet. Die Küchen, die hier angeboten werden, sind wirklich einzigartig.

Kochen, dampfen, garen: Das sind auch die Begriffe, die den Küchengeräthersteller BORA bewegen und zu einer bahnbrechenden Innovation, fast zu einer Küchenrevolution geführt haben: ein Abzugssystem, das in das Kochfeld integriert ist, sodass der Rauch nicht nach oben – in eine meist klobige Apparatur – sondern seitlich nach unten in zwei kleine Gitterroste mit Filteranlagen gezogen wird.

Das Grundprinzip von Willi Bruckbauer, dem Gründer des werkhauses und späteren BORA-Erfinder: Alles muss funktional und schön sein, höchste Ansprüche an Technik und an Ästhetik werden hier verbunden. Die Reinigung der Filter – bei vielen Geräten eine zeitraubende Tätigkeit – geschieht in Sekundenschnelle, dank modernster Materialien und dank einer ausgefeilten Technologie. Selbst die Bedienungsanleitung ist auf ein paar Seiten beschränkt.

„Bei uns wird kein dickes Buch mitgeliefert“, erfuhren die Teilnehmer*innen der Retail Tour von Kai Windmann, dem Leiter der BORA Academy. Denn BORA – das Firmengebäude befindet sich direkt neben dem werkhaus – ist ein best practise Beispiel für die Zusammenarbeit eines Herstellers mit dem Handel.

Über 4000 Handelspartner werden jedes Jahr direkt geschult um im Gespräch mit ihren Kund*innen wiederum beste Beratung bieten zu können.

Abends, zum Ausklang des Besuchs im werkhaus, durften die Teilnehmer*innen noch erleben, was es heißt, hier zu Gast zu sein und mit Essen verköstigt zu werden, das auf einem BORA-Herd zubereitet wurde: pure Gaumenfreuden zum Abschluss der Retail Tour „Auf Zukunft eingerichtet!“ in Raubling.

–Anzeige–
Artikel 1 von 11