Ausbildungsordnung wird aufgefrischt

von Redaktion

Neue Ausbildungsordnung für Zahnmedizinische Fachangestellte

Die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten zählt zu den am stärksten nachgefragten dualen Ausbildungsberufen in Deutschland. Zum ersten August wird die Ausbildungsordnung aufgefrischt. Hintergrund für diese Modernisierung ist unter anderem die Digitalisierung. In Zahnarztpraxen machen sich neue Technologien vor allem beim Röntgen, beim Erstellen von Abformungen oder in der Leistungsabrechnung und Praxisorganisation bemerkbar.

Individuelle
Betreuung

Zudem liegt in der Ausbildung der Fokus künftig stärker auf der individuellen Betreuung von Patienten. Die neue Ausbildungsordnung setzt daher einen Schwerpunkt auf die Kommunikation und thematisiert zum Beispiel den Umgang mit Ängsten oder Konflikten.

Laut dem BIBB wird in der Ausbildung verstärkt auch das Durchführen von Hygienemaßnahmen und das Aufbereiten von Medizinprodukten vermittelt, um so die Patientensicherheit besser gewährleisten zu können. Auch geht es um das Thema, wie sich Medizinprodukte für den erneuten Einsatz wieder aufbereiten lassen.

Die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten dauert insgesamt drei Jahre. Mit der neuen Ausbildungsordnung zum ersten August entfällt auch die Zwischenprüfung. Die Auszubildenden absolvieren stattdessen eine gestreckte Abschlussprüfung in zwei Teilen.

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