Wer in eine Klimaschutz-Sanierung seines Hauses investiert, schafft echte Werte. Und das ist gerade in Zeiten von Krise und Inflation wichtiger denn je. Während die Preise für Lebensmittel oder Benzin immer neue Höhen erklimmen, sind Häuser eine beständige und sogar zunehmende Wertanlage. Zwischen 2010 und 2020 sind die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen durchschnittlich um 65 Prozent geklettert. Und die Preise steigen weiter.
Viele Hausbesitzende zögern mit einer Modernisierung ihres Altbaus, so das Ergebnis einer Umfrage der BHW Bausparkasse zu Beginn des Jahres. „Die Inflation ist nun ein weiteres starkes Argument zum Handeln“, ist Jan Ebert von BHW sicher. „Vor allem Investitionen in Klimaschutz-Maßnahmen können für eine Wertsteigerung der Immobilie sorgen.“ Das kann ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien sein oder die Dämmung der Fassade, die hohen Wärmeverlusten einen Riegel vorschiebt.
Finanzielle Förderung
vom Staat
Maßnahmen, die sich auszahlen – und das vor allem in diesem Jahr, in dem die Verbraucherpreise für Energie um über 22 Prozent gestiegen sind. Wer statt fossiler Brennstoffe erneuerbare Energien nutzt, muss sich auch weniger Sorgen über die Zuverlässigkeit der Gas- und Ölversorgung machen. Der Staat steuert zudem Fördermittel bei. Für Investitionen in Heizung und erneuerbare Energien ist dabei die BAFA zuständig. Programme zur finanziellen Unterstützung einer energieeffizienten Sanierung laufen über die KfW, die bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt. „Ein guter erster Schritt ist es, einen zertifizierten Energieberater für die Planung zu beauftragen“, empfiehlt Ebert. Zumal die KfW 50 Prozent des Beraterhonorars übernimmt. Bhw