Trainerwechsel beimEHC Waldkraiburg

von Redaktion

Noch während der eher durchwachsenen Vorbereitung des EHC Waldkraiburg machte der Verein bereits Schlagzeilen durch einen Trainerwechsel. Die beiden Trainer Alex und Sergej Piskunov, welche den Verein in der Saison 18/19 in einer schwierigen Phase in der Oberliga übernahmen, einigten sich mit der Vereinsführung auf eine Auflösung ihres Vertragspapieres. Der neue Trainer für den EHC Waldkraiburg ist kein unbekannter Name: Markus Berwanger. Der 65-fache Nationalspieler kann auch in seiner Trainerlaufbahn schon einige große Namen vorweisen: Die Kölner Haie oder die Adler aus Mannheim sind nur einige davon.

Wir haben im Anschluss an seine erste Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft mit dem 59-Jährigen sprechen können und fanden einen freundlichen und respektvollen Mann ohne Allüren vor.

Herr Berwanger, wie war Ihr Eindruck von der Mannschaft nach dem gestrigen Spiel (4:11 Niederlage gegen Geretsried, Anm. d. Redaktion)?

Der war nun nicht optimal nach einem solchen Spiel. Ich habe aber auch nichts gesehen, was man nicht in den Griff bekommen könnte.

Und wie war nun Ihr Eindruck nach den ersten beiden Trainingseinheiten?

Nach dem, was ich heute gesehen habe, bekam ich einen guten und stabilen Eindruck vom Team. Aber auch abseits der Mannschaft habe ich dieses Gefühl. Der Verein ist sehr gut organisiert und auch die Betreuer engagieren sich unglaublich gut.

Sie haben nun einige Zeit nichts gemacht (seit der Saison 2018/2019, Anm. d. Redaktion), warum machen Sie genau jetzt weiter?

Ich konnte es mir leisten einige Zeit nichts zu machen und die Augen nach dem passenden Angebot ausschau halten zu lassen. Zudem kam mit der Pandemie eine sehr schwierige Situation für das Eishockey.

Und nach Stationen wie Mannheim, Köln oder zuletzt Köln, ist Waldkraiburg jetzt der passende Verein?

Wenn man ehrlich ist, gibt es nicht sehr viel Unterschied zwischen Vereinen wie Tölz oder Waldkraiburg. Klar, die einen sind Profis, aber am Ende ist alles Eishockey. Ich hatte Angebote aus dem Osten, dem Norden Bayerns oder Österreich. Mit Wolfgang Klose bestand schon seit einiger Zeit intensiverer Kontakt, damals noch für eine Position als Nachwuchstrainer, dies war aber nicht exakt das Richtige. Als nun vor einigen Tagen der Anruf kam, dauerte es nicht sehr lange bis zur Zusage.

Zum Abschluss des kurzen Gesprächs: Was sind Ihre Ziele mit der Mannschaft für die Saison?

Die Aufstiegsrunde soll und muss natürlich das Ziel sein. Das ist nicht unrealistisch, es gibt sehr viele gute Spieler im Team und wenn man sie auf die richtige Weise zusammenbringt, kann das schon klappen. aha

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