Bei geschickter Planung und Kombination aus Urlaubs- und Feiertagen können Beschäftigte im kommenden Jahr wesentlich mehr Zeit am Stück und damit Kurzurlaube herausholen als in den vergangenen beiden Jahren. Das Jahr 2023 beschert vielen Bundesbürgern insgesamt 59 Brückentage.
Mit 28 Urlaubstagen 62 Tage frei haben
In Bayern sind es ein paar mehr. Hier kann, wer geschickt plant, mit 28 Urlaubstagen sogar bis zu 62 freie Tage rausholen. Laut den Portalen gehalt.de und urlaubsguru.de kommen Beschäftigte hierzulande im Schnitt auf 28,3 Urlaubstage pro Jahr.
Für eine geschickte Urlaubsplanung sind in Bayern natürlich auch die Feiertage hilfreich. Bayern hat insgesamt 14 Feiertage. Miteingerechnet sind hier Fronleichnam, was nur in katholischen Gemeinden als Feiertag gilt.
Regionale Unterschiede
Das Augsburger Friedensfest am 8.8.2023 gilt nur in Augsburg als offizieller Feiertag. Ohne diese beiden „Extras“ wären es aber immer noch insgesamt 12 Feiertage und damit genauso viele wie in Baden-Württemberg, Brandenburg und Saarland.
Gleich im Januar können Beschäftigte acht freie Tage nutzen, wenn sie vier Urlaubstage über Heileig Drei Könige (1. bis 8. Januar) nehmen. Zehn Tage frei sind im April über Ostern möglich, bei einem Einsatz von vier Urlaubstagen, zum Beispiel vom 1. bis 10. April oder vom 7. bis 16. April. Einziger Nachteil: Es ist Ferienzeit und damit das Preisniveau entsprechend hoch. Ganze 18 Tage frei bei zehn eingereichten Urlaubstagen sind im Mai/Juni über Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag möglich (18.5. bis 4.6.). Fünf Tage freie Tage bei zwei Urlaubstagen sind im November dank Allerheiligen (vom 1. bis zum 5. November) möglich.
Schöne Bescherung zum Jahreswechsel
Weihnachten und Silvester liegen im kommenden Jahr so, dass mit drei Urlaubstagen zehn Tage Urlaub vom 23. Dezember 2023 bis zum 1. Januar 2024 möglich sind.