Brauchtum lebt wieder auf

von Redaktion

Die Aschauer Gebirgsschützen waren die ersten: Nach der langen Corona-Zeit feierten sie den Patronatstag der bayerischen Gebirgsschützen im großen Festzelt zusammen mit 4000 Schützen aus dem Alpenvorland und Schirmherrn Ministerpräsident Markus Söder.

Damit war der Bann gebrochen und es folgten in Aschau und Sachrang vielerlei weitere Brauchtums- und Traditionsveranstaltungen, wie das Maibaumaufstellen am Aschauer Hans-Clarin-Platz, der Sachranger Bauern- und Kunsthandwerkermarkt, der Aschauer Markt, die Ölberg-Wallfahrt oder die Gedenkmesse zu Ehren der Gefallenen des Chiemgaus auf der Kampenwand. Auch an kulturellen Beiträgen, wie dem Heiligen Grab, dem Kolpingtheater mit dem amüsanten „Streichquartett“, den Trachten- und Dorffesten sowie schönen Musik-Konzerten konnten sich die Bürger wieder erfreuen. Mit der „Sechsten Kampenwand-Historic“ wurde das Festhallengelände zu einem Eldorado für Fans historischer Krafträder, ein paar Wochen später folgten die Kraftwagen-Oldtimer bei der Priental-Rallye.

Feste bringen Menschen zusammen

Die Feste der Trachtler, der Schützen, der Feuerwehren, Gebirgsschützen und Veteranen brachten die Menschen wieder zusammen, dazu die Berggottesdienste, Bankerl-Kurse, Führungen und Wanderungen, „Bauernland und Bauersleut“ oder die Blumenführungen auf der Kampenwand.

Das ausgedehnte Aschauer Wanderwegenetz wurde wieder erneuert und erweitert. Der Mundart-Weg, ein interkommunales Gemeinschaftswerk, und der Stern-Laternen-Weg vom Kurpark zum Schloss Hohenaschau wurden nach der Idee von Touristinfo-Chef Herbert Reiter und Lehrer Franz Wagner durch die Mittelschule Prien erfolgreich umgesetzt, dazu das Anpflanzen von tausend Tulpen im Naturpark am Bahnhofsgelände. Am KIZ Aschau (Kind im Zentrum) entstand ein Familienweg. reh

Artikel 1 von 11