Mit neuem Schwung

von Redaktion

Engagiert packt die Gemeinde das neue Gewerbegebiet an. Schon im Oktober 2021 hatte die Verwaltung beschlossen, das Gewerbegebiet „Am Leitenfeld“ am westlichen Ortsrand von Neudeck auszubauen. Im vergangenen Herbst gab der Gemeinderat grünes Licht für die Bereitstellung weiterer Gewerbeflächen, um die Betriebserweiterung ansässiger Firmen zu ermöglichen und Unternehmen aus Wasserburg anzulocken.

Bei der Vorstellung der Pläne sprach Bürgermeister Josef Huber von einer „lockeren Bebauung mit viel Grün“ und einem ökologisch durchdachten Wassermanagement.

17 Anfragen von
Gewerbetreibenden

Laut Mitteilung der Gemeinde gibt es 17 konkrete Anfragen von Gewerbetreibenden, etwa Handwerksbetrieben, die sich auf dem 40000 Quadratmeter großen Gebiet in Neudeck niederlassen wollen. Mit dem Bebauungsplan will die Gemeinde ihr Ziel bekräftigen, in Babensham gute Rahmenbedingungen für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu schaffen. „Das ist für die Entwicklung des ganzen Raums positiv“, so Huber.

Mit den Erschließungsmaßnahmen soll im März begonnen, erste Kaufverträge schon ab Ende Februar geschlossen werden. Auch will Babensham Dutzende von Interessenten mit Immobilien bedienen.

Vorangetrieben werden sollen in diesem Jahr auch die Bemühungen, die Versorgung mit Lebensmitteln vor Ort zu verbessern, auch wenn die Ansiedlung eines Supermarkts wegen der nahen Konkurrenz in Wasserburg oder Gars wohl eine Utopie bleibt. Huber wäre schon zufrieden, wenn die Bäckerei „gestärkt“ werden oder eine Metzgerei Fuß fassen könnte. Ein Dorfladen, das wäre für Huber eine feine Sache. „Hier werden wir vonseiten der Gemeinde unseren Beitrag leisten“, verspricht der Gemeindechef. Auch die Beibehaltung der ärztlichen Versorgung liegt ihm am Herzen, und er freut sich, dass Volksbank und Sparkasse in den Standort investieren.

Kita-Renovierung
verzögert sich

In Babensham entsteht ein Paradies für Kinder, freilich nicht so schnell wie erhofft. Ursprünglich wollte man bis Ende 2022 umziehen, doch nun dauert es einiges länger, bis die neuen Räume komplett bezogen werden können. Vielleicht bis zum Herbst. „Es handelt sich um die üblichen Verzögerungen bei so manchen Firmen“, so Huber.

Ins renovierte Bestandsgebäude, dem „Fiedler“, sollen vier Gruppen à 25 Kinder einziehen, dazu kommen die dringend benötigte größere Küche und ein Speisesaal. Gegenüber findet in einem modernen Neubau eine Kinderkrippe mit zwei Gruppen à zwölf Kinder Platz. Die Kosten: Gut sechs Millionen Euro, davon gibt es vier Millionen Euro als Zuschüsse. An der einen oder anderen Stelle kann es laut Huber noch Aufschläge geben. Im Vergleich zu anderen Kommunen bewege sich der Gesamtpreis aber auf einem günstigen Niveau.

Zusätzlich zu den Gruppenräumen im „Fiedler“ stehen ein großer Mehrzweckraum zur Verfügung, eine Garderobe und ein Spielflur. Zudem gibt es zahlreiche Räume für die Technik, das Personal und die Individualförderung. win

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