Im vergangenen Jahr fanden in Heldenstein nicht nur viele Vereinsfeiern und Seniorennachmittage statt, die Gemeinde bekam im September auch einen Jugendpfleger, der seitdem die Jugendarbeit der Vereine begleitend unterstützt. So soll im „Alten Wirt“ etwa ein Jugendraum wiederbelebt werden. Für Bürgermeisterin Antonia Hansmeier ist das ein weiterer Baustein für ein familienfreundliches Heldenstein. Dass in Heldenstein ein starker Zusammenhalt zwischen Jung und Alt besteht, ist ihr wichtig. Auch im vergangenen Jahr konnte sie sich wieder über Zuwachs in der Gemeinde freuen. Junge Familien sollen hier ebenso wie ältere Mitbürger ein lebenswertes Umfeld vorfinden. Dazu gehört auch der Ausbau der Kinderbetreuung. Im vergangenen Jahr konnte der Anbau am Kindergarten bei einem großen Sommerfest eingeweiht werden. „Hier konnten wir Platz für zwei weitere Gruppen schaffen“, so Hansmeier. Auch die Sanierung der Grundschule konnte abgeschlossen werden. Das Gebäude wurde unter anderem mit WLAN und digitalen Tafeln ausgestattet. Eine neue Lüftungsanlage und der erneuerte Vollwärmeschutz sorgen für ein gesundes und angenehmes Lernklima. Für das Lehrpersonal konnten Dienstlaptops und für die Schüler höhenverstellbare Tische und Bänke angeschafft werden.
Kindergarten entlasten
Um den kirchlichen Kindergarten zu entlasten, plant die Gemeinde an die bestehende Krippe eine Vorkindergartengruppe für Kinder bis vier Jahren einzurichten, so die Bürgermeisterin weiter.
Doch bei allem Wachstum betont sie, dass man „gesund wachsen“ wolle. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist, dass es der Gemeinde gelungen ist, Tauschgrundstücke zu erwerben. Diese ermöglichen es der Gemeinde, Grundstücksverhandlungen zu führen, um mit Blick in die Zukunft Bauland für Gewerbe und zum Wohnen zu generieren.
Sporthalle und Hackschnitzelheizung
Wenn Antonia Hansmeier in die Zukunft blickt, hat sie viele Projekte im Blick. In den nächsten Jahren wird sich Heldenstein vor allem mit der Sanierung der Kläranlage beschäftigen. Ein weiteres Projekt: Die Erweiterung des Glasfasernetzes, um die Ausbaulücken zu schließen. Weiter sollen Mittel für die Straßen- und Wasserleitungssanierungen der Goethestraße eingestellt werden. Auch bezahlbare Energie treibt die Gemeinde um: So soll etwa eine Hackschnitzelheizung gebaut werden, die die öffentlichen Liegenschaften mit Energie versorgt. Dazu soll in naher Zukunft auch eine neue Turn- und Gemeindehalle gehören. Diese soll mit einer Anfahrtsrampe, einem Foyer und einer Küche ausgestattet werden. „Ich hoffe, dass die vielen Projekte Fahrt aufnehmen werden und unser Gemeindehaushalt trotz der Herausforderungen die finanziellen Mittel bereitstellen kann.“ kl