Wichtige Projekte geplant

von Redaktion

Langsam aber stetig geht es voran mit der Umgehungsstraße in Rechtmehring. Diese soll von der Einmündung der Schulstraße (Bild rechts) –- künftig ein Kreisverkehr – in einem leichten Rechtsbogen am Waldrand entlang nördlich des Friedhofs führen, um dann noch im Wald auf die bisherige Kreisstraße Richtung Haag zu stoßen. Bei den Grundstücksfragen ist Bürgermeister Sebastian Linner grundsätzlich zuversichtlich. Neben insgesamt neun Privateigentümern sind auch verschiedene Grundstücke der Pfarrpfründe-Stiftungen betroffen. Offen ist, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Man geht derzeit von einem Kostenrahmen von etwa drei Millionen Euro aus. Als Eigenanteil wird die Gemeinde etwa knapp die Hälfte tragen müssen. Das sind alles nur grobe Richtwerte, so die Gemeinde. Im Straßenbau hat sich das Spritzdeckenverfahren nach Bürgermeister Linner bewährt. In diesem Jahr sollen die Kiesstraße von Gipfmehring nach Hochhaus und die Straße nach Homberg damit staubfrei gemacht werden. Straßensanierungen stehen in der Waldstraße, Steinweger Straße und Stechl Ring an. Zudem soll die Nasenbachbrücke in Leiten erneuert werden.

„Auf zwei Beinen steht man besser.“ So könnte man die Bestrebungen der Gemeinde bezeichnen nach der Suche nach einem zweiten Brunnenstandort. „Wir haben keine Not“, beteuert Bürgermeister Sebastian Linner. Aber der Wasserverbrauch steigt ständig und es könnte zudem sein, dass der bisherige Brunnen zwischen Rechtmehring und Heimbuch irgendwann nachlässt. Die ersten Gedanken waren in der Nähe von Hart. Nun konzentriert man sich auf das Gebiet bei Homberg. Für 2023 sind Versuchsbohrungen angedacht und die Konkretisierung des Standortes.

Kanalerneuerung
in Hart

Schon seit Längerem ist bekannt, dass in Hart in der Steinweger Straße der Kanal erneuert werden muss. Hier handelt es sich bisher noch um ein sogenanntes Mischsystem. Das bedeutet, dass Regenwasser und Abwasser in einem Rohr abgeleitet werden und so die Abwassermenge natürlich erhöhen. In 2023 soll dazu ein Planungsbüro gesucht werden. Die Umsetzung wird entsprechend später erfolgen.

Mehr Flächen für Gewerbe

Das Gewerbegebiet Am Kornfeld beziehungsweise Am Unterfeld wird nochmals erweitert. Die Fläche zwischen Bäckerei Daumoser und Kreisverkehr wird genauso überplant wie der östliche Teil der Straße Am Unterfeld südlich von Landtechnik Schmid. Unter anderen wollen sich auch ortsansässige Betriebe hier an- oder umsiedeln.

Größer werden muss auch das Gemeindehaus, denn der Gemeinderat wird bei der nächsten Wahl um zwei Mitglieder wachsen – der Sitzungssaal wäre dann zu klein. Zudem ist der Eingang nicht behindertengerecht. Einige weitere Räume für Gemeinde und angeschlossene Organisationen stehen auf der Wunschliste. Es gibt verschiedene Gedanken dazu, das Haus nach Westen oder Norden zu erweitern. Den zwischenzeitlichen Gedanken zum etwaigen Neubau des Feuerwehrhauses hat man wieder verworfen. Derzeit finden Gespräche mit den Grundstückseigentümern statt.

fxm

Artikel 1 von 11