Helfen ist Trumpf

von Redaktion

Die tragende Säule des bayerischen Hilfeleistungssystems bilden die Feuerwehren. Im Rahmen der bayernweiten Aktion „Helfen ist Trumpf“ zeigten die Floriansjünger der Gemeinde ihr immenses Können. In Ostermünchen erlebten viele Menschen eine beeindruckende und viel beachtete Leistungsshow.

Exklusiver Tag der
offenen Tür

In über acht Stunden gaben sie den Bürgern viele wertvolle Tipps für den Alltag. Josef Nieder, Inhaber des Feuerwehr Ehrenkreuzes in Silber, freute sich über den „bärigen“ Zulauf Zu Sehen und zum Mitmachen gab es von einer Fettbrandexplosion über Erste-Hilfe-Übungen bis hin zum Training mit dem Feuerlöscher zahlreiche Aktionen.

Michael Marx, Zweiter Kommandant der Feuerwehr Ostermünchen, führte die Besucher mit ausführlichen Erklärungen durch die eindrucksvolle Welt der Hilfeleistungen.

An einem Autowrack demonstrierten die Floriansjünger, welche Aufgaben sie bei Unfällen haben.

Auch ein brandaktuelles Thema sprachen die Ostermünchner an: den Blackout. Paul Niedermaier, ehemaliger Vorstand und schon 40 Jahre bei der Wehr, erläuterte: „Ein Blackout ist ein längerfristiger Stromausfall vom mindestens zwölf Stunden in einer größeren Region.“ Er zeigte auf, welche Konsequenzen es hat, wenn Handy und Telefon nicht funktionieren und kein Strom vorhanden ist.

„Ruhe bewahren“ war die Maxime, die Michael Marx ausgab, denn: „ Wir Feuerwehren werden die erste Anlaufstelle für unsere Bürger sein, wenn nichts anderes mehr funktioniert.“ Auf einen Blackout ist übrigens auch die Gemeinde vorbereitet. Sie überarbeitete das bestehende Notfallkonzept im Hinblick auf einen länger andauernden Stromausfall, um im Ernstfall die entsprechenden Maßnahmen ergreifen zu können. Die wichtigste Aufgabe, die der Bürger mit Trinkwasser und auch die Abwasserentsorgung Grundversorgung aufrecht zu erhalten, ist durch Notstromaggregate in der Gemeinde sichergestellt. ws

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