In Stadl wird gebaut

von Redaktion

Bereits in diesem Jahr sollen nördlich von Stadl zwölf Häuser in einem ersten Bauabschnitt des neuen Baugebiets „Stadl Nord III“ entstehen. Gleichzeitig wird im Ort Unterreit ein Baugebiet mit fünf gemeindlichen Parzellen ausgewiesen. Alle Baugrundstücke werden nach einem Baulandmodell vergeben. „Stadl Nord“ sorgte in der Gemeinde allerdings für Diskussion. Während das Verfahren den einen zu langsam geht, weil sie gerne in der Gemeinde bleiben und bauen möchten, konnten sich jedoch zuerst einige Bewohner in der Nachbarschaft nicht so recht damit anfreunden.

Ebenfalls in Stadl rüstet das Kloster seine Heizung von Öl auf Hackschnitzel um. Das bietet für angrenzende Häuser die Möglichkeit, an diese zeitgemäße Energie anzuschließen. Der Abschluss von Verträgen steht bevor.

Und noch einmal Stadl: Hier bauen sich die Kinder ihren Spielplatz selber. Dazu gehören Kletterwand, Sitzlounge und Baumhaus und anderes mehr. Bisher gab es hier schon einen Spielplatz, aber eben auch Kritik daran. Er sei viel zu klein und eintönig, der Hügel versperre den Platz, und außerdem sei die Straße zum Spielplatz für kleine Kinder zu gefährlich, da hier die Autos der Anwohner fahren. Das sei zu ändern, hieß es. Umgesetzt wird das derzeit mit dem Pädagogen Stefan Asenbeck aus Oberreith, der mit dem Bildungsnetzwerk Kreativo schon mehrere Spielplätze und Treffpunkte gemeinsam geplant und gebaut hat. Seine Philosophie zu diesem Gemeinschaftsprojekt ist es, dass jeder, der will, etwas dazu beiträgt, seien es Ideen, Material oder Arbeitskraft. kg

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