„Wir wollen, dass unsere Gemeinde eine sichere Zukunft für alle Generationen bietet und dass das Leben in der Gemeinde durch die Vereinsförderung attraktiv und lohnenswert gestaltet wird“, zeigt sich Schnaitsees Bürgermeister Thomas Schmidinger optimistisch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte.
Um diesen Plan auch verwirklichen zu können, haben der Gemeinderat und die Verwaltung zielsicher die Weichen gestellt. Momentan läuft der Umbau der Waldhauser Schule in ein Kinderhaus für drei Kindergartengruppen mit 75 Plätzen und drei Krippengruppen mit 36 Plätzen. Für den Umbau werden rund zweieinhalb Millionen Euro in die Hand genommen.
Seniorenwohnen
verwirklicht
Eine besondere Freude für Schmidinger ist es, dass nach vielen Verhandlungen in Schnaitsee das Seniorenwohnen verwirklicht werden konnte. „Damit kann für unsere Bürger gewährleistet werden, dass sie ihren Lebensabend in der Heimat verbringen können.“ Das Wohnkonzept im Ortszentrum bietet 23 Wohneinheiten und zehn Appartements in der Senioren-WG.
140000 Euro für
neues Sportheim
Um das Leben in der Gemeinde auch in der Freizeit lohnenswert gestalten zu können, unterstützt die Kommune ihre Vereine bestmöglich. Bei Großprojekten werden grundsätzlich 20 Prozent Zuschuss gewährt. So unterstützte die Gemeinde den TSV Schnaitsee für den Neubau des Sportheims mit rund 140000 Euro. Und auch der Schützenverein Waldhausen bekam den Zuschuss für den Einbau in das Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus. In Harpfing konnte der Festplatz für die Nutzung von Vereinen angekauft werden. Zudem wird die Jugendarbeit für alle Kinder und Jugendlichen gefördert.
„Das sind die drei Eckpunkte unserer zukunftssicheren Gemeinde“, so Schmidinger, der zudem noch auf die stete Ausweisung von Gewerbegrundstücken und Wohngebieten hinweist. „In Schnaitsee und Waldhausen laufen zwei Baugebiete bereits auf Hochtouren. An der Kraiburger Straße wird ein neues Gebiet erschlossen und bald zur Bebauung freigegeben. Und in Rumering wird das Gewerbegebiet noch einmal großzügig erweitert.“ Zudem ist die Gemeinde bestrebt, eigene Flächen insektenfreundlich zu bewirtschaften und eventuell auch zu renaturieren. Außerdem wurde und wird ein großes Augenmerk auf die Einsparung von Energie sowie auf die Effizienz beim Betrieb der kommunalen Liegenschaften gelegt. ju