Beste Aussichten

von Redaktion

Der Wunsch nach Bauland ist groß. Bürgermeister Roland Kamhuber und der Gemeinderat konnten im Bereich Allersheim Flächen erwerben, auf denen ein neues Baugebiet entsteht, das Platz für rund 420 Personen bietet. Die fast 50 Bauparzellen sollen mit einer Mischung aus Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern bebaut werden. Auch Möglichkeiten für Mietwohnungen sind vorgesehen. Aktuell haben sich 180 Bewerber eingetragen, davon allein 59 Bewerber aus Schwindegg. Derzeit macht sich der Gemeinderat kundig, ob eine Fernwärmelösung für Allersheim infrage kommt.

Feuerwehrgerätehaus
Walkersaich

Auch der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Walkersaich kommt gut voran. Im Juni 2022 konnte der erste Spatenstich gesetzt werden. Die geplanten Baukosten beliefen sich auf 1,6 Millionen Euro. Obwohl das Gewerk Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten neu ausgeschrieben werden musste, blieben die Bauarbeiten im Zeitplan. Rund 160 Stunden Eigenleistung sind inzwischen eingeflossen. Das Dach ist nahezu fertig eingedeckt. Mit der Abwasser- und Heizungsinstallation konnte begonnen werden.

Nicht nur das alte Feierwehrhaus, auch die Brücke über die Isen in Wörth war baufällig. Mit den Gesamtkosten von 2,1 Millionen Euro zählte diese Baumaßnahme zu den größeren Straßen- und Brückenbaumaßnahmen im Landkreis. Zuschüsse gab es vom Freistaat in Höhe einer knappen Million.

Erste digitale Brücke
im Landkreis

Die Besonderheit: Sie ist die erste „Digitale Brücke“ im Landkreis und wurde in einem europaweit einzigartigen Projekt umgesetzt. Das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau der Universität der Bundeswehr in München erstellte parallel zum realen Bauwerk einen „Digitalen Zwilling“. Dabei wird das reale Bauwerk mit Messeinrichtungen und Sensoren bestückt. Die sensorischen Daten werden gesammelt und geben Auskunft über den Zustand der Brücke. Schwachstellen sollen so vorab erkannt werden und Schäden gar nicht erst entstehen. Mit einer Bauzeit von etwas mehr als einem halben Jahr lag die Brücke im Plan und konnte ohne Zwischenfälle realisiert werden. Im Dezember war die Eröffnung. Die Baukosten blieben im Rahmen. Durch die Digitalisierung entstanden dem Landkreis keine Mehrkosten.

Fortschritte machte ebenfalls der Breitbandausbau: Von 50 Gehöften im Außenbereich konnten 35 an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Weitere Anschlüsse sind in Arbeit. Das neue Netz ermöglicht Bandbreiten von bis zu ein Gigabit pro Sekunde. Für den Ausbau wurden Fördermittel in Anspruch genommen.

Breitbandausbau

Auch im Ortsbereich will die Telekom das Glasfasernetz bis in die Häuser verlegen. Die Kosten des Ausbaus werden von der Deutschen Telekom getragen. Das Unternehmen übernimmt den Ausbau ohne Fördermittel. „Was wir bekommen wäre für viele Gemeinden wünschenswert“, sagte der Bürgermeister, der dies zu schätzen weiß“. sn

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