„Im Bereich der Kultur hatte das vergangene Jahr Etliches an Herausforderungen für uns parat“, bilanziert Alexandra Lausmann, Leiterin der allgemeinen Kulturverwaltung, das vergangene Jahr. Im ersten Halbjahr mussten immer noch in geschlossenen Räumen aufgrund von Corona-Vorschriften Abstände eingehalten werden. „Das bedeutete auch ausverkaufte Veranstaltungen mit nur einer Handvoll Besuchern“, so Lausmann. Auch die Durchsetzung der 2G-Regeln mit den entsprechenden Kontrollen war nicht immer einfach. Änderungen der Vorschriften im Zwei- bis Drei- Wochentakt und die kurzfristige Umstellung wieder auf den sogenannten Vollbetrieb haben es den Mitarbeitern nicht einfacher gemacht. „Eigentlich war es ein Jahr voller Unsicherheiten“, so ihr Fazit.
Beliebte
Moonlight-Shows
Für die Leiterin waren alle Veranstaltungen, die wieder ohne Abstandsbeschränkungen durchgeführt werden konnten, ein Highlight. Dazu zählt auch im Rahmen der „Moonlight Shows“ das Open Air vor dem Haus der Kultur, das ausverkauft und ohne Abstände durchgeführt werden konnte. „Solche Abende gehören für Veranstalter definitiv zu den Highlights“, sagt die Leiterin. Man plane vorerst weiter „wie gewohnt“: „Das bedeutet, unsere Reihen werden auch weiterhin mit hochwertigen und ausgefallenen Veranstaltungen gefüllt sein. Wir sind zuversichtlich, dass wir diese ohne Einschränkungen durchführen können“, betont ALexandra Lausmann. Dabei ist ihr sehr wohl bewusst, dass verschiedene andere Faktoren wie etwa die steigenden Kosten in allen Bereichen auch Auswirkungen auf das Freizeitverhalten der Bürger haben und die Besucherzahlen nicht immer die gewünschte Anzahl erreichen.
Verändertes
Besucherverhalten
„Was vor der Pandemie ein garantierter Besuchermagnet war, läuft jetzt eventuell nur mäßig. Besucher überlegen sich genau, für was sie eine Eintrittskarte haben möchten“, weiß die Leiterin. Es werde auf jeden Fall ein Prozess sein, dies neu einzuschätzen und das Angebot danach auszurichten.
Schließlich lebe das vielfältige kulturelle Angebot von permanenten konzeptionellen Änderungen und Ausrichtungen: „Es ist für uns – Pandemie-unabhängig – selbstverständlich, auf alle möglichen Faktoren schnellstmöglich zu reagieren, um sowohl dem breiten, als auch dem speziellen Publikum eine Auswahl zu bieten“, ergänzt sie. Was sich auf jeden Fall geändert hat, ist, dass man endlich wieder auf langfristige Planungen setzen könne und nicht wie zu Pandemie-Zeiten ständig kurzfristig planen und umplanen müsse. Das Haus der Kultur ist neben den kulturellen Veranstaltungen auch Ort für Schulungen und Tagungen.
Schulungen
und Tagungen
Hier gab es im vergangenen Jahr wieder vermehrt Buchungen. „Wir hatten aber auch zu Corona-Zeiten viele Belegungen mit Schulungen, Sitzungen und anderen Veranstaltungen, die nach den jeweils geltenden Bestimmungen durchgeführt werden konnten.“ vk