Bürgermeister Christoph Vodermaier (Freie Wählergemeinschaft Riedering) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2022 zurück und optimistisch in die Zukunft. „Gemeinsam wollen wir viel bewegen“, erklärt er. Die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Gemeinderat verlaufe sehr produktiv und konstruktiv, bei der Klausurtagung Ende April wurde eifrig über „Wo stehen wir“ und „Wo wollen wir hin“ diskutiert.
Im März wurde der Trinkwasserverbund mit der Gemeinde Rohrdorf unterzeichnet. Auf Riederinger Seite wurde dafür die Wasserleitung von Kohlstatt bis Baunigl erneuert, auf Rohrdorfer Seite wurde eine Wasserleitung von Baunigl bis Hetzenbichl neu gebaut. Der Verbund soll die Trinkwasserversorgung der Ortsteile Kohlstatt und Baunigl (Riedering) und Höhenmoos (Rohrdorf) sicherstellen. Gleichzeitig erhöht sich damit auch die Versorgungssicherheit mit Löschwasser in einem Brandfall für die beteiligen Ortsteile beider Gemeinden. Auch auf der östlichen Gemeindeseite hat die Gemeinde in die Trinkwasserversorgung investiert und sich zur Hälfte am Neubau des 1,5 Millionen Euro teuren Trinkwasserhochbehälters in Pinswang (Gemeinde Rimsting) beteiligt. Seit Mitte der 80er-Jahre bezieht Riedering nämlich circa 30 Prozent des Wassers von dort.
Schon vor über zehn Jahren formierte sich in Riedering die Teilnehmergemeinschaft zur Dorferneuerung. Im Zuge dessen wurde in den Vorjahren etwa der Parkplatz in Pietzenkirchen neugestaltet, im Ortsteil Söllhuben die Endorfer Straße saniert und neugestaltet, die Flächen rund um den Moosener Kindergarten erneuert sowie der Salinweg in Riedering ausgebaut. In den Sommerferien 2021 wurde ein weiteres Vorhaben der Dorferneuerung umgesetzt: Die Gehwege entlang der Simsseestraße in der Ortsmitte wurden barrierefrei gepflastert und gleichzeitig vom Landkreis Rosenheim auch die Fahrbahn erneuert. Die Baumaßnahmen des zweiten Teilabschnitts zur Gestaltung der Riederinger Ortsmitte – die Gehwege in der Rosenheimer Straße und in der Niedermoosener Straße sowie der Maibaumplatz – sind für dieses Jahr geplant.
Umweltfreundlich und nachhaltig gibt sich die Gemeinde bei der Straßenbeleuchtung. Dank der Umstellung auf LED-Technik im abgelaufenen Jahr – die Maßnahmen schlugen mit knapp 82000 Euro zu Buche, aber es werden dafür circa 25000 Euro Zuschüsse erwartet – wurde der Stromverbrauch derart gesenkt, dass sich die Maßnahme schon binnen sechs Jahren amortisieren wird. elk