Langwierige Baumaßnahmen

von Redaktion

Die Eisenbahnunterführung an der Bahnhofstraße ist nicht nur einspurig, sondern, durch die kurvige Straßenführung auch noch schlecht einsehbar. Die Sanierung durch die DB Netz AG steht für das kommende Jahr im Plan.

Einigung mit DB Netz AG angestrebt

Um nicht nur bestandserhaltend zu denken, sondern eine sinnvolle und gefahrlose Verkehrsführung zu erreichen, will die Gemeinde Raubling mit der DB Netz AG eine Einigung erzielen und hat dafür detaillierte Pläne erstellen lassen. Ziel ist, die Unterführung in beide Richtungen befahrbar zu machen mit daneben verlaufenden Geh- und Radwegen in gehbehindertengerechter Ausführung. Bodengutachten wurden im Herbst bereits durchgeführt. Nach der obligatorischen europaweiten Ausschreibung wird der Baubeginn für das Frühjahr 2025 geplant und das Ende sollte im Herbst 2026 liegen.

Ähnlich langfristig ist auch das Thema Hochwasserschutz in Kirchdorf. Nachdem Kirchdorf im Sommer 2020 massiv vom Hochwasser betroffen war, wurde jetzt eine Studie über technische Lösungsmöglichkeiten des Hochwasserschutzes von einem Ingenieurbüro erarbeitet. Falls eine dieser Möglichkeiten vom Gemeinderat in Betracht gezogen würde, müsste aber auch noch das Wasserwirtschaftsamt zustimmen, bevor eine europaweite Ausschreibung der Baumaßnahmen erfolgen kann.

Schildbürgerstreich Behelfsbrücke

Bereits erfolgreich erledigt sind dagegen die drei geplanten Brückensanierungen, wie beispielsweise die über den Ammerbach vor dem Gymnasium. Ein weiterer Brückenbau jedoch, nämlich die Behelfsbrücke über die A93, erinnert eher an einen Schildbürger- streich. Fleißig wurde von der beauftragten Strabag AG gerodet, vermessen, gegraben und asphaltiert. Die Brücke ist da. Nur zum Drüberfahren taugt sie leider nicht, denn die Beschaffenheit würde den Schwingungen nicht standhalten. Inzwischen zeichnet sich ab, dass die Ersatzbrücke abgerissen wird, um durch eine neue Ersatzbrücke ersetzt zu werden.sön

Artikel 1 von 11