Viele Ideen für die Entwicklung

von Redaktion

Das Gemeindeentwicklungskonzept mit dem Titel „Edling 2040“ steht kurz vor dem Abschluss. Bis zu 60 Bürger haben sich in sieben Arbeitsgruppen engagiert. Dem voran ging eine Befragung, an der sich fünf Prozent der Haushalte beteiligt hatten. Daraus kristallisierten sich Themenfelder heraus: Ortsbild, Jung und Alt, Freiraum, öffentlicher Raum, Landschaft, Wohnen, Energie, Mobilität sowie Lieblingsorte in der Gemeinde.

Ideen gibt es, etwa eine Neugestaltung der Ortsmitte möglichst ohne Autos, E-Ladesäulen, Ausbau der Rad- und Fußwege und die Aufwertung des Krippnerhauses mit den anliegenden Grünflächen. Außerdem die Wiedereröffnung des Viehhausener Baggerweihers, die Bebauung des Grundstücks an der Nußbaumstraße, die Nutzung der Flächen an der Ecke Lärchenstraße und an der Viehhauser Straße als Bike-Park mit Radl-Café plus gemeinsamem Hofladen aller Landwirte. Gewünscht waren auch Randstreifen an Straßen mit Kräutern statt nur Gras.

Favorit für neues
Rathausgebäude

Das Rathaus ist zu klein, für einen zweiten 2,8 Millionen Euro teuren Bau wäre gegenüber beim Grandlhaus, das abgerissen werden muss, Platz. Das neue Gebäude könnte einen Sitzungssaal, einen Veranstaltungssaal, Archiv, Büroflächen plus zwei Wohnungen beinhalten. Diese Variante ist bisher auch der Favorit.

Vorgesehen ist nun ein langes, schmales Haus mit einer Holzverkleidung, all das barrierefrei, mit Wärmepumpe und Photovoltaik. Allerdings gibt es auch Stimmen, die das Vorhaben in das gemeindliche Entwicklungskonzept mit einbeziehen möchten, denn immerhin gehe es mit dem Saal um öffentliche Interessen.

Für die Vorschläge der Bürger interessiere man sich grundsätzlich, versprach der Bürgermeister. Matthias Schnetzer. Bei der Bürgerversammlung standen einige Besucher dem Vorhaben kritisch gegenüber, das sei überdimensioniert und zu teuer, lauteten die Vorwürfe.

Abwasserentsorgung
wird erneuert

Die 1,2 Millionen Euro teure Erneuerung der Abwasserentsorgung mit dem Bau einer Verbindungsleitung nach Reitmehring stehen an. Im Frühjahr könnte mit dem Bau des neuen Kanals zur Pumpstation dorthin begonnen werden.

Außerdem ist die Erweiterung der Kläranlage in Wasserburg in Sicht. Das könnte Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursachen, die sich Edling gemeinsam mit der Stadt Wasserburg und der Gemeinde Eiselfing gemäß den Einwohnergleichwerten teilt.

Zuschuss für
Breitbandausbau

Für den geplanten Ausbau des Breitbandnetzes ist der Gemeinde Edling ein vorläufiger Zuschuss in Höhe von etwa 2,6 Millionen Euro durch Bund und Freistaat zugesagt. Insgesamt rechnet die Gemeinde mit Gesamtkosten von fast drei Millionen Euro. kg

Artikel 1 von 11